Bewegung und Lernangebote bietet der Hildener Verein "Hand in Hand" für Schüler in den Sommerferien an. Foto: Hand in Hand
Bewegung und Lernangebote bietet der Hildener Verein "Hand in Hand" für Schüler in den Sommerferien an. Foto: Hand in Hand

Hilden. In den Sommerferien bietet der Bildungs- und Erziehungsverein „Hand in Hand“ ein kostenloses Bildungs- und Freizeitangebot für Schülerinnen und Schüler an.

Anders als bei den bisherigen Ferienangeboten, wird es in der diesjährige Summer School neben dem Bildungsangebot, auch ein Freizeitangebot geben. „Wir wollen Kreativität und Bewegung in das Ferienprogramm reinbringen, um einen kleinen Ausgleich für den Stress in den letzten Monaten zu bieten“, konkretisiert Bekir Arslan, der Vorsitzende des Bildungs- und Erziehungsvereins „Hand in Hand“

Daher wurde das erfolgreiche Konzept der „Summer School“ aus dem ersten Corona-Jahr überarbeitet und um ein kreatives und sportliches Freizeitprogramm ergänzt.

„Lockdown und Distanzunterricht haben bei allen an den Nerven gezehrt“, stellt Arslan fest „Es gab genervte Eltern, gefrustete Schülerinnen und Schüler. So litt während des Lockdowns nicht nur der Familienfrieden, sondern bei den Kindern und Jugendlichen stellte sich Frust ein. Das Ergebnis daraus: Kein Interesse an Schule und Aufgaben im Homeschooling“, berichtet Arslan weiter.

Start des Ferienprogramms ist Montag, 26. Juli. Täglich haben die Schülerinnen und Schüler dann bis Freitag, 13. August, die Möglichkeit, coronabedingt verlorenen Schulstoff in den drei Hauptfächern unter fachlicher Anleitung nachzuholen oder Grundlagen aufzufrischen.

Arslan erklärt: „Mit dem Angebot wenden wir uns an Schülerinnen und Schüler, die zu einem der benachteiligten Gruppen zählen, wie von der Zuzahlung für Lehrmittel befreit, anspruchsberechtigt nach dem Bildungs- und Teilhabegesetz, neu in Deutschland oder bei denen ein hoher Lern- und Sprachförderbedarf besteht.

Die Anmeldung erfolgt direkt im Lernzentrum am Nové-Město-Platz 3B in Hilden. Aufgrund von Hygienevorschriften und Zugangsbeschränkung ist eine vorherige Terminabstimmung per Telefon unter 02103 908 33 20, 0172 435 97 98 oder E-Mail unter [email protected] erforderlich.