Mit der Aktionswoche soll für psychische Erkrankungen sensibilisiert werden. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf gesellschaftlichem Zusammenhalt. Foto: pixabay
Mit der Aktionswoche soll für psychische Erkrankungen sensibilisiert werden. Ein Schwerpunkt liegt zudem auf gesellschaftlichem Zusammenhalt. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Der Gemeindepsychiatrische Verbund und das Bündnis gegen Depression laden zum Informationsabend in das Sozialpsychiatrische Zentrum in Mettmann ein. Unter dem Titel „Wenn das Leben seine Farben verliert – Depression verstehen und behandeln“ findet im Rahmen der Aktionswoche ein kostenfreier Informationsabend am Mittwoch, 21. Oktober, ab 18 Uhr in den „Treffpunkt“ des SKFM Mettmann, Neanderstraße 68–72, statt.


„Miteinander statt nebeneinander – für eine Gesellschaft, in der jede Psyche zählt”: Unter diesem Aufruf zum Zusammenhalt steht in 2026 die bundesweite Aktionswoche zur seelischen Gesundheit, an der sich der Gemeindepsychiatrische Verbund (GPV) für den Kreis Mettmann regelmäßig mit eigenen Veranstaltungen beteiligt. Gemeinsames Ziel aller Beteiligten ist ein Miteinander, das niemanden ausschließt. Vor allem Betroffene von schweren psychischen Erkrankungen benötigen wirksame Unterstützung und gesellschaftliche Akzeptanz.

Eine Depression gehört zu den häufigsten psychischen Erkrankungen: Schätzungen zufolge erkrankt jeder Fünfte im Laufe seines Lebens mindestens einmal daran. Dennoch ist die Erkrankung häufig mit Unsicherheit, Scham und Vorurteilen verbunden.

Zum Einstieg wird Jennifer Birke, leitende Oberärztin der LVR-Klink Langenfeld, mögliche Ursachen von Depressionen beleuchten und Behandlungswege aufzeigen. Im Anschluss stehen das Sozialpsychiatrische Zentrum des SKFM Mettmann, der Integrationsfachdienst Mettmann, der Sozialpsychiatrische Dienst, das Bündnis gegen Depression Kreis Mettmann, die LVR-Klinik Langenfeld, die Selbsthilfe-Kontaktstelle Kreis Mettmann und BeWo Lebensfreu(n)de für weitere Fragen und Informationen zur Verfügung. Bei kleinen Snacks und Getränken bietet sich darüber hinaus die Gelegenheit zu einem entspannten Austausch.

Betroffene, Angehörige, Fachkräfte und alle Interessierten sind willkommen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.