Die Kampagne "bunt statt blau" endet bald - noch können Schülerinnen und Schüler jedoch ihre Werke einreichen. Foto: pixabay
Die Kampagne "bunt statt blau" endet bald - noch können Schülerinnen und Schüler jedoch ihre Werke einreichen. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Endspurt bei „bunt statt blau“: Die bundesweite Kampagne gegen das sogenannte Komasaufen endet am 31. März. Bis dahin können Schülerinnen und Schüler noch Plakate zum Thema Alkoholmissbrauch gestalten und der DAK-Gesundheit per Post zusenden. Bundesweit haben sich für die mehrfach ausgezeichnete Kampagne bereits zahlreiche junge Künstlerinnen und Künstler angemeldet.

„Ich freue mich, wenn auch Schülerinnen und Schüler aus dem Kreis Mettmann bei diesem wichtigen und aktuellen Thema Farbe bekennen“, sagt Christian Lipinski von der DAK-Gesundheit in Düsseldorf. „Es ist beeindruckend, mit wie viel Engagement an den Schulen und zu Hause gearbeitet wird. Mit ihren Plakaten tragen die Jugendlichen in unserer Region dazu bei, ihre Mitschülerinnen und Mitschüler zum Nachdenken anzuregen. Das wirkt deutlich besser als Verbote oder der erhobene Zeigefinger.“

Im Kreis Mettmann kamen 2021 laut Landesamt 64 Kinder und Jugendliche mit einer Alkoholvergiftung ins Krankenhaus. „Eine regionale Alkoholprävention bleibt für uns unverzichtbar, um Kindern und Jugendlichen die Gefahren des Alkoholmissbrauchs aufzuzeigen“, so Lipinski.

Seit 2010 haben bundesweit mehr als 122.000 junge Künstlerinnen und Künstler bunte Plakate gegen das Rauschtrinken gestaltet, darunter auch viele aus dem Kreis Mettmann. Die Kampagne „bunt statt blau“ wird von Politikern und Suchtexpertinnen unterstützt. Schirmherrin ist Dorothee Feller, Ministerin für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalen.

Die Plakate, die Schülerinnen und Schüler im Rahmen der Kampagne gestalten, haben sich für Gleichaltrige als sehr eindrucksvoll erwiesen: Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung (IFT-Nord) in Kiel hat ihre Wirkung auf die jugendliche Zielgruppe untersucht: Auf Kinder und Jugendliche wirken die selbst gemalten Plakate stärker als konventionelle Warnhinweise. Gemeinsam mit dem Drogenbeauftragten der Bundesregierung, Burkhard Blienert, und dem Vorstandsvorsitzenden der DAK-Gesundheit, Andreas Storm, wählt die Bundesjury nach dem Einsendeschluss am 31. März aus 16 Landesgewinnern die Bundessiegerinnen und Bundessieger „bunt statt blau“ 2023.

Bei dem Plakatwettbewerb gibt es Geldpreise in Höhe von insgesamt rund 12.000 Euro zu gewinnen. Weitere Informationen zur Kampagne, die Postadresse und die Teilnahmebedingungen gibt es unter: www.dak.de/buntstattblau.