Düsseldorf/Kreis Mettmann. Der Krankenstand in der Region Düsseldorf/Mettmann ist 2025 im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. DAK-versicherte Beschäftigte waren durchschnittlich an 18 Kalendertagen krankgeschrieben.
Die meisten Fehltage gingen auf das Konto von psychischen Erkrankungen. Weitere wichtige Ursachen waren Atemwegsinfekte auf Rang zwei und Muskel-Skelett-Probleme auf Rang drei. Das zeigt eine neue Analyse der DAK-Gesundheit. Die Krankenkasse hat alle Krankschreibungen ihrer Versicherten in der Region vom Berliner IGES Institut auswerten lassen.
„Der Krankenstand hat sich mit 4,8 Prozent auf einem hohen Niveau eingependelt“, kommentiert Christian Lipinski, Leiter Servicezentrum in Düsseldorf. „Deswegen ist es richtig und notwendig, eine fundierte Ursachenforschung voranzutreiben.“ Ein Krankenstand von 4,8 Prozent bedeutet, dass an jedem Kalendertag im Durchschnitt 48 von 1.000 Beschäftigten krankgeschrieben waren. Ursache Nummer eins für Krankschreibungen waren 2025 psychische Erkrankungen. Sie verursachten 399 Fehltage je 100 erwerbstätig Versicherte (Vorjahr: 393 Fehltage). Auf Platz zwei kamen Atemwegserkrankungen mit 341 Tagen je 100 Erwerbstätigen (Vorjahr: 346 Tage). Es folgten Muskel-Skelett-Erkrankungen mit 280 Tagen je 100 Versicherte (Vorjahr: 272 Tage).
Arbeitsausfall im Vergleich zum Landesdurchschnitt
Die Fehlzeiten in der Region Düsseldorf/Mettmann bewegen sich unter dem Niveau der Fehlzeiten auf Landesebene: Im Landesdurchschnitt hatten DAK-versicherte Beschäftigte 2025 pro Kopf in NRW rund 20 krankheitsbedingte Fehltage. In der Region Düsseldorf/Mettmann waren es durchschnittlich rund 18 Tage.
Mit Blick auf den Krankenstand sieht die DAK-Gesundheit im betrieblichen Gesundheitsmanagement große Chancen. „Ein starkes betriebliches Gesundheitsmanagement schafft die Basis dafür, dass Mitarbeitende gesund, motiviert und leistungsfähig arbeiten können – somit ist es zugleich eine Investition in die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens“, sagt Christian Lipinski. „Wir unterstützen Arbeitgeber dabei, arbeitsbedingte Belastungen passgenau zu verringern und ein nachhaltiges Gesundheitsmanagement aufzubauen“ so Lipinski.


