Das Evangelische Krankenhaus in Mettmann. Foto: André Volkmann/Archiv
Das Evangelische Krankenhaus in Mettmann. Foto: André Volkmann/Archiv

Mettmann. Die nordrhein-westfälische Landesregierung setzt ihre Unterstützung für kleinere Geburtsstationen auch im kommenden Jahr fort. Damit sichert das Land die flächendeckende Versorgung für werdende Eltern.


Insgesamt fließen im Jahr 2026 rund 25 Millionen Euro an 65 Geburtskliniken in ganz Nordrhein-Westfalen, die jährlich bis zu 1.100 Geburten betreuen. Auch das Evangelische Krankenhaus Mettmann profitiert unmittelbar von dieser Maßnahme. Jede der berücksichtigten Geburtskliniken erhält im Durchschnitt eine Förderung von rund 385.000 Euro.

Die Finanzierung basiert auf den Übergangsmitteln des Bundes, die bis zum vollständigen Greifen der bundesweiten Krankenhausreform bereitgestellt werden. Das Land Nordrhein-Westfalen führt damit seinen Kurs aus dem Vorjahr konsequent fort, insbesondere kleinere Einheiten finanziell zu stabilisieren.

Dazu erklärt der CDU-Landtagsabgeordnete Martin Sträßer: „Dass das Evangelische Krankenhaus Mettmann weiterhin finanzielle Förderung des Landes erhält, ist ein starkes Signal für den Standort. Diese Mittel garantieren, dass werdende Eltern auch künftig auf eine erstklassige und wohnortnahe Geburtshilfe zählen können. Es ist für die Menschen in Mettmann und Umgebung ein wichtiges Stück Sicherheit, medizinische Spitzenleistung für den Ernstfall direkt vor der Haustür zu wissen.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete Dr. Christian Untrieser ergänzt: „Unser Ziel ist eine verlässliche medizinische Infrastruktur in der gesamten Fläche. Gerade kleinere Geburtsstationen tragen eine hohe finanzielle Last, da sie das gesamte Spektrum der Versorgung permanent bereithalten müssen – unabhängig von der tatsächlichen Zahl der Geburten. Indem das Land Kliniken mit bis zu 1.100 Geburten pro Jahr gezielt fördert, gleichen wir diese strukturellen Nachteile aus und sichern eine exzellente Betreuung in ganz Nordrhein-Westfalen.“