Ein Smartphone liegt auf einem Tisch. Foto: André Volkmann
Ein Smartphone liegt auf einem Tisch. Foto: André Volkmann

Mettmann. Die Pflegekinderdienste der Städte Mettmann und Wülfrath haben in Kooperation mit der Landesanstalt für Medien NRW zu einem Online-Infoabend für Pflegeeltern zum Thema „Porno und Mobbing – Was geht ab im Chat?“ eingeladen. Im Mittelpunkt standen aktuelle Themen wie Cybermobbing, sozialer Druck in Klassenchats sowie der Umgang mit pornografischen Inhalten.


Die Referentin erläuterte zunächst, was unter Cybermobbing zu verstehen ist, welche Folgen es für betroffene Kinder und Jugendliche haben kann und woran Eltern erste Anzeichen erkennen. Darüber hinaus wurden konkrete Handlungsmöglichkeiten aufgezeigt: Wie können Pflegeeltern ihre Kinder wirksam schützen? Was ist zu tun,
wenn ein Kind Opfer von Cybermobbing wird – oder selbst andere mobbt?
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem sozialen Druck, der insbesondere in Klassenchats entstehen kann. Die Teilnehmenden erhielten Anregungen, wie sie mit Kindern
und Jugendlichen über Gruppenzwang, Ausgrenzung und einen respektvollen Umgang in digitalen Medien ins Gespräch kommen können.

Außerdem wurde besprochen, wie leicht Kinder und Jugendliche mit pornografischen Inhalten in Kontakt kommen können, strafrelevante Aspekte beleuchtet und angemessene Reaktionsweisen der Eltern beleuchtet, wenn diese in Klassen- oder Gruppenchats auftauchen. Zahlreiche praxisnahe Beispiele sowie die konkreten Tipps und
Handlungsempfehlungen für den Familienalltag rundeten den Vortrag ab und die Pflegeeltern nutzten die Gelegenheit, Fragen zu stellen und Erfahrungen auszutauschen.

Wer ein Pflegekind aufnehmen möchte oder zunächst mehr über die Bedingungen für eine Aufnahme erfahren will, kann sich beim Pflegekinderdienst der Stadt melden: Jessica Martin, Telefon 980-471 oder E-Mail jessica.martin@mettmann.de, Anja Kapfer, Telefon 980-472 oder E-Mail anja.kapfer@mettmann.de, bei Beke Rieth, Telefon 980-473 oder E-Mail beke.rieth@mettmann.de, melden.