Bewerbungen nehmen Unternehmen heute größtenteils über das Internet entgegen. Foto: pixabay
Bewerbungen nehmen Unternehmen heute größtenteils über das Internet entgegen. Foto: pixabay

Mettmann. Im März werden zwei Schülerinnen aus der französischen Partnerstadt Laval ein dreiwöchiges Praktikum in Mettmann absolvieren. Sie besuchen das Lycée Robert Buron und machen eine Ausbildung im Handels- und Vertriebsbereich.


Eine Schülerin bekommt dank der Unterstützung des Freundschaftsvereins Mettmann-Laval und der Hilfe von Bürgermeister André Bär und Kaufmann Frank Runkel einen
Praktikumsplatz im REWE-Markt in Metzkausen. Für die zweite Schülerin wird noch ein Praktikumsplatz gesucht. Die Schülerinnen sollen altersgerechte Aufgaben erledigen,
wie beispielsweise Verkaufsunterstützung, einfache Lagerverwaltung oder Kundenservice. Dafür werden kleine Einzelhandelsbetriebe gesucht. Die Unternehmen müssen ihr
Geschäft nicht unbedingt in Mettmann selbst haben. Die Arbeitszeit liegt bei maximal 35 Stunden pro Woche, mit zwei aufeinanderfolgenden Ruhetagen, entweder Samstag,
Sonntag oder Sonntag, Montag.

Die Schülerinnen verfügen über Grundkenntnisse in Deutsch und sprechen auch Englisch. Während ihres Aufenthalts sind sie versichert und werden betreut. Ziel des Praktikums ist es, ihnen die deutsche Arbeitswelt näherzubringen. Der Freundschaftsverein hat bereits Gastfamilien gefunden, bei denen die zwei Lavaler Schülerinnen während ihres Aufenthalts in Mettmann wohnen werden, sodass sie auch das Alltagseben in einer deutschen Familie kennenlernen können.

Die Schule in Laval kümmert sich um die administrative und pädagogische Betreuung, steht während des gesamten Aufenthalts in Kontakt mit den Unternehmen und den
Schülerinnen und unterstützt sie bei ihren Vorbereitungen. Unternehmen in Mettmann, die einen Praktikumsplatz für drei Wochen im März anbieten können, werden gebeten, sich
beim Freundschaftsverein Mettmann-Laval zu melden: Franck Schneider, E-Mail: schneiderfranck@yahoo.fr, Josef Dann, E-Mail: dannohg@arcor.de oder bei Sigrid Günther, E-Mail: sigridguenther@googlemail.com.

Die Kosten für das dreiwöchige Praktikum der Schülerinnen wird über das Erasmus-Programm getragen, das von der Europäischen Union (EU) gefördert wird.