Amtes für Bürgerangelegenheiten und Ordnung. Foto: Kreisstadt Mettmann
Polizeihauptkommissarin Dominique Kaewert und Erster Polizeihauptkommissar Frank Bauernfeind mit Bürgermeister André Bär und Marcel Neubauer, Leiter des Amtes für Bürgerangelegenheiten und Ordnung. Foto: Kreisstadt Mettmann

Mettmann. Die Zusammenarbeit zwischen der Kreispolizeibehörde und der Stadt Mettmann ist eng, vertrauensvoll und konstruktiv. Das betonte Polizeihauptkommissarin Dominique Kaewert, Leiterin des Bezirks- und Schwerpunktdienstes für Ratingen und Mettmann, im Rahmen eines Antrittsbesuchs bei Bürgermeister André Bär im Rathaus.


Gemeinsam mit dem Ersten Polizeihauptkommissar Frank Bauernfeind, Leiter der Polizeiwache Ratingen und Mettmann, tauschte sie sich mit Bürgermeister Bär und Marcel Neubauer, dem Leiter der Ordnungsbehörde, über aktuelle Themen und gemeinsame Schwerpunkte aus.

„Die Zusammenarbeit zwischen Polizei und Stadt Mettmann ist herausragend. Sie ist vertrauensvoll, konstruktiv und für beide Seiten gewinnbringend“, so Bauernfeind. Auch seitens der Stadtverwaltung wird diese Einschätzung geteilt. Amtsleiter Neubauer betonte: „Wir arbeiten gut und zuverlässig zusammen und stehen im intensiven Austausch mit der Mettmanner Wache.“ Als konkretes Beispiel nannte er die kontinuierlich verbesserte Schulwegsicherung: „Hier haben wir bereits viel erreicht.“

Bürgermeister André Bär unterstrich die Bedeutung der engen Kooperation: „Sicherheit ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Der regelmäßige Austausch ermöglicht es uns, frühzeitig auf Entwicklungen zu reagieren und gemeinsam Lösungen zu erarbeiten.“ Besonders in den Bereichen Prävention und Präsenz im öffentlichen Raum zeige sich der Mehrwert der partnerschaftlichen Zusammenarbeit.

Im Rahmen des Gesprächs wurden unter anderem die Verkehrssituation in der Innenstadt, die Entwicklung der Kriminalitätszahlen sowie geplante gemeinsame Projekte thematisiert. Mit Blick auf zuletzt gestiegene Einbruchszahlen berichtete Bürgermeister Bär von Anfragen aus der Bürgerschaft, ob sie durch Hinweisschilder auf eine wachsame Nachbarschaft
aufmerksam machen dürfe. Eine aufmerksame Nachbarschaft sei grundsätzlich positiv, habe jedoch allein keine abschreckende Wirkung auf Täter, erklärte Frank Bauernfeind. Polizei und Stadt planen daher gemeinsame Präventionsmaßnahmen, um Bürgerinnen und Bürger umfassend über Möglichkeiten zum Schutz ihres Eigentums zu informieren.

Die Einbruchszahlen steigen seit 2021 kontinuierlich an. „Uns ist bewusst, dass jede Tat eine enorme emotionale Belastung darstellt und ein tiefer Eingriff in die Privatsphäre ist. Aus diesem Grund ist die Bekämpfung des Wohnungseinbruchs für uns ein priorisiertes Ziel. Aufmerksame Nachbarn, ein guter Einbruchschutz an Fenster und Türen und eine professionelle Polizeiarbeit sind gute Bausteine für den Erfolg. Wir sind um jede Unterstützung dankbar und freuen uns daher über die gute Zusammenarbeit mit der Stadt.”

Unter dem Motto „Augen auf und Taschen zu!“ sind zudem gemeinsame Aktionen geplant, bei denen Bürgerinnen und Bürger praktische Hinweise erhalten, wie sie sich vor Taschendieben schützen können. Eine solche Informationskampagne wurde im vergangenen Jahr erfolgreich im Rahmen des Blotschenmarkts durchgeführt. Darüber hinaus werden Ordnungsbehörde und Polizei die Präsenz im Bereich rund um die Galerie Königshof vorübergehend verstärken. Hintergrund ist, dass dieser Bereich von Teilen der Bürgerschaft als unsicher wahrgenommen wird.

Abschließend erklärte Erster Polizeihauptkommissar Bauernfeind: „Unser Ziel ist es, für die Bürgerinnen und Bürger jederzeit ansprechbar zu sein und ein hohes Sicherheitsgefühl zu gewährleisten. Dies gelingt am besten durch eine enge und verlässliche Zusammenarbeit aller
Beteiligten.“