Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung NRW, mit Claudia Seidensticker, Gründerin des Vereins
Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung NRW, mit Claudia Seidensticker, Gründerin des Vereins "Krass". Foto: DAK-Gesundheit

Düsseldorf. „Gesichter für ein gesundes Miteinander“: Unter diesem Motto haben bundesweit mehr als 200 Projekte und Einzelpersonen an einem Wettbewerb für besonderes Gesundheits-Engagement teilgenommen. Platz zwei ging an den Verein „Krass“ aus Düsseldorf mit dem Projekt: „Die Bewegungsoffensive“.

Gesucht waren im dritten Wettbewerbsjahr Menschen, die sich in den Bereichen Gesundheit, Prävention sowie Pflege engagieren und so ein gesundes Miteinander fördern. Mit ihrem Projekt „Die Bewegungsoffensive“ setzen sich seit 2009 Pädagoginnen und Pädagogen für Kinder, die sozial benachteiligt sind oder einen Migrationshintergrund haben, ein. Mit niederschwellige Sportangeboten wie Klettern, Bouldern, Yoga und Tanzen stärken sie die Gesundheit der Kinder.

„Seit der Pandemie haben wir einen Anstieg der psychischen und physischen Erkrankungen bei Kindern festgestellt. Mit unseren Angeboten wollen wir die Gesundheit der Kinder stärken, indem wir Bewegung und Naturerlebnisse an der frischen Luft miteinander verbinden. Wir holen die Kids da ab, wo sie stehen und ermuntern sie, Dinge einfach auszuprobieren und sich kreativ auszuleben“, sagt Gründerin Claudia Seidensticker.

Klaus Overdiek, Leiter der DAK-Landesvertretung NRW, erklärte: „Unser Wettbewerb zeigt, welche Bedeutung Zusammenhalt und ein gutes Miteinander für unsere Gesundheit haben. Mit ihren beeindruckenden Projekten sind unsere Landessiegerinnen und -sieger würdige Gesichter für ein gesundes Miteinander.“

Matthias Heidmeier, Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, sagte: „Bei ‚Gesichter für ein gesundes Miteinander‘ stecken hinter jeder einzelnen Bewerbung Menschen und Initiativen, die Großes leisten, aber oft im Hintergrund arbeiten. Es freut mich sehr, dass der Wettbewerb der DAK-Gesundheit die vielen unterschiedlichen Helden unseres Alltags würdigt und sichtbar macht. Sie sind Vorbilder dafür, was Einzelne erreichen können und wie wir alle gemeinsam auch größten Herausforderungen meistern, wenn wir zusammenhalten, aufeinander achten und füreinander einstehen.“

Im Dezember kürt eine namhafte Bundesjury um DAK-Vorstandschef Andreas Storm aus den Gewinnerprojekten aller Bundesländer die Bundessiegersieger.  Weitere Informationen gibt es auf www.dak.de/gesichter.