Gut gesicherte Geldautomaten bei der Volksbank im Bergischen Land: Rollgitter schützen die Geräte nachts vor unbefugtem Zugriff - Vorstand Christian Fried (r.) und Architekt Andreas Bona stellten die Sicherungsmaßnahmen im April 2024 vor. Die neuen Farbkassetten im Inneren sind für die Nutzer nicht sichtbar. Foto: Volksbank
Gut gesicherte Geldautomaten bei der Volksbank im Bergischen Land: Rollgitter schützen die Geräte nachts vor unbefugtem Zugriff - Vorstand Christian Fried (r.) und Architekt Andreas Bona stellten die Sicherungsmaßnahmen im April 2024 vor. Die neuen Farbkassetten im Inneren sind für die Nutzer nicht sichtbar. Foto: Volksbank

Remscheid. Die Volksbank im Bergischen Land hat noch einmal in die Sicherheit ihrer Geldautomaten und somit ihrer Filialstandorte investiert: Alle 38 Geräte sind nun auch mit Farbpatronen bestückt.


Im Fall einer Automatensprengung wird das Geld eingefärbt und somit nicht mehr nutzbar. Dazu soll es aber gar nicht erst kommen, sagt Volksbank-Vorstand Christian Fried: „Potenzielle Täter sollen den Automaten gar nicht erreichen. Wir möchte unbedingt verhindern, dass bei einer Sprengung Menschen Schaden nehmen.“

Auch der materielle Schaden sei immens. Deswegen hatte die Volksbank im Bergischen Land schon vor zwei Jahren zahlreiche Sicherheitsmaßnahmen in allen 20 Filialen umbesetzt: Massive Rollgitter versperren seitdem nachts den Zugang zu den Geldautomaten, zusätzliche Alarmsysteme sollen jeden verschrecken, der sich gewaltsam Zutritt verschaffen möchte.

Die Farbkassetten sind nun der nächste Baustein im Sicherheitskonzept. Gut ein Vierteljahr haben Austausch und Umrüstung der Geldautomaten gedauert, die Planung noch deutlich länger. 23 Automaten wurden modifiziert, 15 komplett neu angeschafft – mit dem schönen Nebeneffekt, dass sie auch allen Ansprüchen an Barrierefreiheit genügen. Insgesamt 220 Farbkassetten sind nun im Einsatz. „Der Austausch im laufenden Betrieb war durchaus ein Kraftakt“, sagt Christian Fried. „Wir sind sehr zufrieden, dass er uns trotz Lieferengpässen und Technikermangel so gut gelungen ist.“