Ratingen. Für die Schülerinnen und Schüler der Albert-Schweitzer-Grundschule steht am 8. Oktober statt Mathe und Deutsch praktischer Naturkunde-Unterricht auf dem Stundenplan: Sie ernten Äpfel und Birnen auf der städtischen Streuobstwiese „Hahner Heide“ in Ratingen-Ost.
Zwischen alten Apfel- und Birnbäumen duftet es seit Wochen nach Herbst. Das Obst hängt reif an den Ästen und wartet nur auf fleißige Hände. Mit Eimern, Körben und viel Begeisterung werden sich die Kinder der Eichhörnchen- und der Fuchsklasse gegen 10 Uhr ans Werk machen – tatkräftig unterstützt von ihren Lehrerinnen Cathrin Schuster-Sixt und Doris Langner und der Biotop-Pflegekolonne des Grünflächen- und Umweltamtes.
Dabei wird nicht nur geerntet, sondern mit Sicherheit auch genascht. „Denn es gibt hier ganz viele verschiedene Apfelsorten und die meisten sind sehr, sehr süß“, verrät Heribert Müller, Galabau-Meister bei der Stadt Ratingen. „Und auch die Esskastanien schmecken köstlich.“ Umweltdezernent Bert Wagener freut sich darüber, dass die Grundschulkinder diesen wichtigen Lebensraum erleben können und ein Gespür für unsere Natur erhalten.
Ein Tipp für alle, die noch Äpfel zum Backen brauchen: Was die Kinder nicht mit nach Hause nehmen können, stellt das Grünflächen- und Umweltamt der Öffentlichkeit zur Verfügung. Alle Bürger und Bürgerinnen können sich gerne für den Eigendarf aus den Kisten am Zaun bedienen, diese stehen am Donnerstag, 8. Oktober, ab dem Nachmittag an der Streuobstwiese Hahner Heide bereit.


