Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild
Ein Handball liegt auf einem Tornetz. Foto: pixabay/symbolbild

Ratingen. Die Mannschaft von Interaktiv-Handball Ratingen-Düsseldorf hat die Partie gegen die HSG Rodgau Nieder-Roden verloren. 

Als Kreisläufer Stanko Sabljic in der 57. Minute erstmals zum umjubelten 33:33-Ausgleich traf, schien eine Überraschung für Interaktiv-Handball Düsseldorf-Ratingen am frühen Samstagabend gegen den Tabellenfünften HSG Rodgau Nieder-Roden greifbar nahe. Ein Treffer des Gästekeepers ins leere Tor der Gastgeber sowie ein weiterer Ballverlust sorgten jedoch dann in der Folge dafür, dass es am Ende in der Sporthalle an der Gothaer Straße nicht zum erhofften Coup reichte. „Das ist natürlich sehr schade für die Jungs, weil heute mindestens ein Punkt möglich und auch nicht unverdient gewesen wäre“, erklärte Benjamin Daser, Fachbereichsleiter Sport bei interaktiv, kurz nach der denkbar knappen 34:35 (15:19)-Heimniederlage gegen favorisierten Kontrahenten aus Hessen.

Nach zuletzt fünf Niederlagen in Folge und immensen Personalproblemen fand Interaktiv entsprechend alles andere als gut in die Partie. So hieß es gegen die schnellen Gäste aufgrund zu vieler Fehler schnell 0:3 (3.) und 2:6 (6.). Doch all dies konnte die Mannschaft von interaktiv-Trainer Filip Lazarov fortan Stück für Stück abschütteln und sich von Minute zu Minute näher heran kämpfen. So war die Begegnung nach dem 8:9-Anschlusstreffer (15.) wieder völlig ausgeglichen. Und auch von folgenden Rückschlägen in Form eines 15:19-Pausenrückstandes sowie eines 16:21-Rückstandes nach 32 Minuten ließen sich die Gastgeber nicht beirren. Sie hielten stark dagegen und kämpften sich bis in die Schlussphase hinein wieder zurück. Belohnt wurde die kämpferische starke Vorstellung – wie eingangs geschildert – dann allerdings lediglich noch mit dem erstmaligen Ausgleich drei Minuten vor Schluss. Zu mehr reichte es nicht mehr.

„Natürlich müssen wir uns spielerisch weiter steigern und wieder mehr Sicherheit finden. Aber von der Einstellung her war das heute sehr gut, wir haben einen großen Kampf gezeigt und nie aufgegeben. Wie das so ist, wenn man eine negative Serie hat wie wir, fehlt leider in bestimmten Situationen natürlich etwas die Sicherheit und die Souveränität. Das ist uns dann am Ende teuer zu stehen gekommen“, erklärte Daser abschließend. Neben der stark verbesserten Einstellung gibt es aus interaktiv-Sicht noch zwei weitere positive Aspekte aus dem Duell mit Rodgau Nieder-Roden, die mit Blick auf die kommenden Wochen optimistisch stimmen dürfen: Max Wasse (Foto) feierte nach seiner mehrwöchigen Verletzungspause ein ansprechendes Comeback und konnte bereits einige Akzente setzen. Und dazu feierte in Emil Kübler ein Neuzugang von Ligakonkurrent TuS Opladen ein kurzes Debüt.

Interaktiv gegen Rodgau Nieder-Roden: Bliß, Karic (Tor) – Hinrichs, Grbavac (11/3), Wasse (1), Stock (5), Maric (6), Seher, Mensger, Engh (1), Nuic (6), Poschacher, Koenemann (1), Sabljic (3), Kübler.