Eine Einkaufstasche aus Papier. Foto: pixabay
Eine Einkaufstasche aus Papier. Foto: pixabay

Ratingen. Bereits im Sommer ist neues Leben in das Ladenlokal Obertor 3-4 (ehemals Spiel und Buch) eingezogen. Ausstellungen, Workshops und zuletzt ein Kreativmarkt lockten Besucherinnen und Besucher in die Passage. Bis Ende Januar stellt die Ratinger Künstlerin Pauline Kugler ihre Werke in den Räumen aus.

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Gefördert werden diese Zwischennutzungen und Aktionen durch das sogenannte „Bürgermitwirkungsbudget“, mit dem die Stadt bürgerschaftliches Engagement durch die Übernahme von bis zu 100 Prozent der förderfähigen Kosten unterstützt. Im Arkadenhof kommen aber auch andere Förderprogramme zum Einsatz.

Zu nennen wäre hier das Ladenmanagement, das die Stadt mit Hilfe von Städtebaufördermitteln eingerichtet hat. Seine Aufgabe: Gewerbetreibende und Immobilieneigentümer dabei zu unterstützen, leerstehende Ladenlokale zu beleben, sei es durch eine neue Dauernutzung oder eine attraktive Zwischennutzung wie zum Beispiel die Kunst im ehemaligen Buchladen. So konnte die Eigentümerin davon überzeugt werden, Ladenlokale zum „Ausprobieren“ und zur Umsetzung neuer Projektideen zu vermieten.

Die Ratingerin Julia Merkelbach kann an dieser Stelle das Einzelhandelsangebot mit ihrem Geschäft „Fijnwerk“ bereichern. Seit dem 21. Oktober bietet sie am Obertor nachhaltige Produkte verschiedener Sparten an.

Darüber hinaus wurde der Arkadenhof attraktiver, indem er auch an die Weihnachtsbeleuchtung angeschlossen wurde. Die warmen LEDs schaffen nun auch hier eine gemütliche weihnachtliche Atmosphäre. Für die Anschaffung der Beleuchtung nutzte der City-Kauf ebenfalls ein städtisches Förderprogramm, den „Verfügungsfonds“. Wie schon bei der Erneuerung der Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt im Jahr 2015 und der erstmaligen räumlichen Ausweitung der Beleuchtung auf die Bahnstraße im Jahr 2020 wurden auch diesmal 50 Prozent der Kosten aus dem Verfügungsfonds der Stadt Ratingen finanziert.

„Dies sind gute Beispiele dafür, wie durch eine Bündelung von Städtebaufördermitteln das bürgerschaftliche lokale Engagement gestärkt werden kann und in der Folge unsere Innenstadt immer attraktiver wird“, sagt die technische Beigeordnete Petra Cremer. „Es freut uns, dass immer mehr Menschen die vorhandenen Fördermöglichkeiten in Anspruch nehmen und ihre eigenen Ideen in der Ratinger Innenstadt verwirklichen“, ergänzt Lars Hausfeld vom Innenstadtbüro.

Interessierte aus der Innenstadt, die eigenen Projektideen umsetzen möchten, können sich gern ans Innenstadtbüro wenden: Telefon 02102-8893729 oder E-Mail buero@innenstadt-ratingen.de.