Velbert. Die Langenberger Funkamateure haben sich und ihr Hobby am vergangenen Samstag, 15. August, am Sender in Langenberg präsentiert.
Die Funkamateure zogen „mit Sack und Pack“ hinauf auf den Senderberg, berichtet der Ortsverbandsvorsitzende Frank Dellenbusch. Auf der Wiese des Waldkletterparks waren die gespannten Drähte und die Masten für Richtantennen nicht zu übersehen.
Anders als bei einem klassischen „Feldtag“ wollten die Langenberger Funkamateure diesmal jedoch nicht Reichweiten-Rekorde aufstellen und sich selbst damit rühmen: „Vielmehr sei das Ziel gewesen, auf das Hobby mit seinen „faszinierenden Möglichkeiten“ aufmerksam zu machen, so Dellenbusch. „Dieses Ziel haben wir erreicht. Bei bestem Wetter wurden wir von zahlreichen Bürgern nach den technischen Möglichkeiten befragt.“
Auffallend sei konkret nachgefragt worden, welche Kommunikationsmöglichkeiten Funkamateure selbst dann noch haben, wenn es zu einem Stromausfall kommt. „Die Gefahr eines Blackouts scheint in der Bevölkerung bewusster zu sein als früher“, so Dellenbusch. Hier konnten die Funkamateure – ohne Strom aus der Steckdose – zeigen, was sie können.
Auch die Möglichkeit zum Probefunken wurde rege genutzt. So ist einem Bürger spontan ein Funkgespräch auf dem 20m-Band mit einer portugiesischen Amateurfunkstation geglückt.
Das hinterließ Eindruck; das Interesse an einem im Herbst beginnenden Amateurfunklehrgang zur Vorbereitung auf die Prüfung vor der Bundesnetzagentur wurde mit dem Austausch der Kontaktdaten unterstrichen.
Weitere Anmeldungen zum Lehrgang nimmt Frank Dellenbusch entgegen. Auch Fragen rund um den Amateurfunk oder Verein „DARC“ können gestellt werden – per E-Mail an: dc8ev@darc.de.


