Trauernde fühlen sich oft allein gelassen - ein Gespräch mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation kann helfen. Foto: pixabay
Trauernde fühlen sich oft allein gelassen - ein Gespräch mit Menschen in einer ähnlichen Lebenssituation kann helfen. Foto: pixabay

Velbert. Die Veranstaltung „Gibt es den Himmel wirklich?“ soll trauernden Kindern ermöglichen, ihre Gefühle zu teilen, sich zu erinnern und gemeinsam mit anderen Kindern Unterstützung zu finden: am Montag, 11. September, ab 15 Uhr im Stadtteilzentrum Langenberg an der Donnerstraße 1.

Trauer ist eine komplexe Emotion, die uns oft unerwartet trifft und in unserem Innersten berührt. Besonders Kinder können von Trauer überwältigt werden und suchen nach Wegen, um mit dieser schweren Emotion umzugehen. Die Veranstaltung „Gibt es den Himmel wirklich?“ bietet trauernden Kindern im Alter von sechs bis zehn Jahren die Möglichkeit, sich in einem geschützten Raum mit ihrer Trauer auseinanderzusetzen.

Die Veranstaltung erkennt die Notwendigkeit von Raum, Ruhe und Zeit für Trauer an. Sie ermöglicht den Kindern, sich mit ihrem Verlust auseinanderzusetzen und ihre Gefühle auszudrücken. Ein Gesprächskreis bietet den Raum zum Innehalten, Zuhören und Erzählen. In kindgerechter Weise wird dabei von einem geliebten Menschen oder sogar einem Haustier Abschied genommen, um den Kindern zu helfen, den Prozess der Trauer zu verstehen.

Die Idee für diesen Gesprächskreis entstand aus den Erfahrungen unserer Kummersprechstunden an Grundschulen. Anja, eine erfahrene Begleiterin, bemerkte, dass Themen wie Trauer und Wut im Mittelpunkt der Gespräche mit den Kindern standen. Dies zeigt, wie wichtig es ist, einen sicheren Ort zu schaffen, an dem Kinder ihre Emotionen ausdrücken können.

Die Plätze für die Veranstaltung sind begrenzt, um eine persönliche und unterstützende Atmosphäre zu gewährleisten. Interessierte Eltern können ihre Kinder ab sofort für die Veranstaltung anmelden. Für Anmeldungen und weitere Informationen steht Mareike Bierig unter der Telefonnummer 02052-924514 oder per E-Mail unter mareike.bierig@bergische-diakonie zur Verfügung.