Das Rathaus in Wülfrath. Foto: André Volkmann
Das Rathaus in Wülfrath. Foto: André Volkmann

Wülfrath. Aktuell bittet das Jugendamt die Bevölkerung um Unterstützung: Die Kriegsvertriebenen aus der Ukraine kommen nicht nur über offizielle Wege nach Wülfrath, sondern häufig auch über private Kontakte.

Darunter sind auch unbegleitete minderjährige Kinder und Jugendliche, die entweder alleine, mit Bekannten oder Verwandten ohne ihre Eltern zu uns kommen.

Viele Menschen fliehen vor dem Krieg in der Ukraine und auch in Wülfrath ist die Betroffenheit über die unvorstellbare Gewalt groß. „In Wülfrath gibt es ein Engagement, eine Hilfsbereitschaft und einen Unterstützungswillen, der großartig ist. Viele Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt bieten an unterschiedlichster Stelle ihre Hilfe an. Das verdient großen Respekt und ein herzliches Dankeschön“, so Bürgermeister Rainer Ritsche.

„Wenn Sie von unbegleiteten Kindern und Jugendlichen erfahren oder Kinder und Jugendliche bereits aufgenommen haben, melden Sie sich bitte beim Jugendamt, tagsüber unter Tel: 0172 2432061 oder per E-Mail: [email protected]. Nachts und am Wochenende wenden Sie sich bitte an die Polizei“, appelliert das Jugendamt.

„Das Jugendamt ist gesetzlich verpflichtet, für den Schutz der unbegleiteten Minderjährigen zu sorgen, die Verhältnisse zu prüfen und ihr Wohl zu sichern. Wir wollen allen Kindern und Jugendlichen aus der Ukraine, die aus ihrem Land geflohen sind und Mutter, Vater, Geschwister, Großeltern und andere engste Bezugspersonen verlassen mussten, die Unterstützung zukommen zu lassen, die sie jetzt dringend benötigen. Und noch eine Bitte: Sehen Sie bitte davon ab, eigenständig unbegleitete Kinder oder Jugendlichen an der Grenze oder Bahnhöfen abzuholen. Helfen Sie uns bitte, damit wir den unbegleiteten Kindern und Jugendlichen helfen können!“