Die Stiftung "KinderStärken" startet eine Initiative, damit die Sommerferien für Kinder und Jugendliche auch Spaß und Erholung und nicht nur Lernen bedeuten. Foto: pixabay
Die Stiftung "KinderStärken" startet eine Initiative, damit die Sommerferien für Kinder und Jugendliche auch Spaß und Erholung und nicht nur Lernen bedeuten. Foto: pixabay

Wülfrath. Kinder und Jugendliche brauchen Sommerferien, ruft die der Stiftung „KinderStärken“ auf und startet eine Initiative.

„Der Lockdown in der Corona- Krise hat unseren Kindern und Jugendlichen besonders geschadet“, so Ulrike Romund von der Stiftung „KinderStärken“. Viele von ihnen fühlten sich einsam, hätten Angst oder seien sogar depressiv.

„Es wird höchste Zeit, dass wir Erwachsenen uns Gedanken machen, wie wir die Sommerferien und das kommende Schuljahr nutzen können, um unsere Kinder zu unterstützen, wieder selbstbewusst, fröhlich, kreativ und entdeckungsfreudig zu werden“, so Romund. Die Stiftung möchte ihren Beitrag leisten und Projekte mit Kindern unterstützen.

Kindern fehlte in den vergangenen 14 Monaten oft der Kontakt zu Gleichaltrigen, Sport in Gruppen, Hobbys, Musik und auch Schule. „Das Aufholprogramm der Bundesregierung setzt dabei unserer Meinung nach zu sehr auf die Bekämpfung von Leistungsdefiziten in der Schule und das sehen auch viele Kinderärzte so“, erklärt Ulrike Romund. „In den Sommerferien brauchen die Kinder in diesem Jahr besonders Spaß, gemeinsame Freizeit, frische Luft und schöne Erlebnisse und nicht in erster Linie Nachhilfe.“

Das Ziel der Stiftung: In Wülfrath sollen in den Sommerferien und im kommenden Schuljahr viele Projekte entstehen, durch die Kinder bestärkt werden, ihre Talente und Fähigkeiten zu entdecken und zu entwickeln und dabei auch Ängste und soziale Isolierung wieder zu überwinden.

Denkbar sei vieles, so Romund zu der Idee: „Erlebnispädagogik im Wald, Klettern, Fußball, Beachvolleyball, Theater, Musik, Tanzen, Reiten und Voltigieren.“ Stattfinden könnte das unter Berücksichtigung der Infektionslage und möglicher Regeln – so etwa im Freien oder in gut belüfteten Räumen.

„Für die Betreuung von Kindern werden Fachkräfte gebraucht, die nicht in jedem Verein zur Verfügung stehen und diese kosten natürlich Geld“, so Romund und ergänzt: „Unsere Stiftung unterstützt Vereine, die offene Jugendarbeit, Kindergärten und Schulen bei der Finanzierung solcher Maßnahmen für die ausgebildete Theater- Musik- Abenteuer- und Sportpädagogen benötigt werden.“

Kontakt besteht über Herbert Romund unter der Rufnummer 02058 913913 oder per E-Mail an: [email protected]. Informationen gibt es ebenso bei Dr. Frank Homberg: 02058 73940 oder [email protected].