Die Stadt Wülfrath ruft die
Die Stadt Wülfrath ruft die "Watt-Wette" aus. Foto: pixabay

Wülfrath. Die Stadt Wülfrath setzt sich ein ambitioniertes Ziel: Innerhalb der nächsten Jahre soll die im Stadtgebiet ausgebaute Photovoltaik-Leistung verdoppelt werden.

Der Auslöser dieser Zielsetzung ist die Teilnahme am „Wattbewerb“. Hierbei handelt es sich um einen bundesweiten Städte-Wettbewerb, der von der Initiative Fossil Free Karlsruhe und verschiedenen „for Future“-Gruppen ins Leben gerufen wurde. Die Regeln: Er endet automatisch, wenn die erste Großstadt ihre installierte PV-Leistung verdoppelt hat und es gewinnt die Stadt, die seit dem Start den größten Zubau der PV-Leistung pro Einwohner erreicht hat.

Derzeit sind auf dem Stadtgebiet Wülfrath 349 Anlagen mit einer Bruttoleistung von 4.500 kW verbaut. „Das Interesse an der Errichtung von PV-Anlagen ist zurzeit groß, da sie in den meisten Fällen wirtschaftlich sehr interessant sind. Durch die steigenden Strompreise wird die Wirtschaftlichkeit zukünftig sogar noch weiter verbessern“, weiß Wülfraths Klimaschutzmanager Gerd Schlüter zu berichten.

Dieses Interesse nimmt Schlüter zum Anlass, mit unterschiedlichen Informationsangeboten auf die Bürger und Unternehmen in Wülfrath zuzugehen. Durch die Teilnahme an dem außergewöhnlichen Wettbewerb, soll zudem weitere Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen werden.

Den Auftakt bildet am Montag, 14. Juni, von 19 bis 21 Uhr eine Online-Veranstaltung, in der die Verbraucherzentrale und die Stadtwerke Wülfrath einen praxisnahen Einstieg in die Thematik ermöglichen. Mit einem Erfahrungsbericht aus der Sicht eines Anlagenbetreibers wird Bürgermeister Ritsche die Veranstaltung abrunden. Die Einwahldaten sind auf der städtischen Internet-Seite unter www.wuelfrath.net nachzulesen. Bei weiteren Fragen hilft Klimaschutzmanager Schlüter unter Tel. 18 366 oder per E-Mail g.schlueter@stadt.wuelfrath.de gerne weiter.

„Seit einigen Jahren ist auf meinem privaten Hausdach eine PV-Anlage installiert. Seitdem habe ich durchweg positive Erfahrungen mit der Investition gemacht: Sie lohnt sich für den Klimaschutz und finanziell. Ich freue mich, meine Erfahrungen mit zahlreichen Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu teilen“, so der Bürgermeister.