Der Wagen landete stark deformiert in der Böschung. Foto: Feuerwehr Erkrath
Der Wagen landete stark deformiert in der Böschung. Foto: Feuerwehr Erkrath

Düsseldorf/Mettmann. Zu einem schweren Unfall ist es am Dienstagabend auf der A3 bei Mettmann gekommen. Der 25-jährige Fahrer sei vor einer Kontrolle geflüchtet, teilt die Autobahnpolizei mit. 

Als eine Streifenwagenbesatzung der Polizei Düsseldorf auf der A3 den Fahrer eines Mercedes im Bereich der Rastanlage Ohligser Heide kontrollieren wollte, sei der Wagen mit hoher Geschwindigkeit davongerast, berichtet die Behörde. Die Anhaltezeichen der Beamten soll der 25 Jahre alte Fahrer zuvor ignoriert haben.

„Ab dem Autobahnkreuz Hilden fuhr er dauerhaft auf dem Standstreifen und streifte an der Anschlussstelle Mettmann beim Rechtsüberholen einen anderen Verkehrsteilnehmer“, so die Polizei. Der Mann habe die Kontrolle über den Mercedes verloren, der sich überschlagen habe und im Sichtdreieck der Ausfahrt auf dem Dach zum Liegen gekommen sei.

Der Fahrer wurde in seinem Auto eingeklemmt und durch Rettungskräfte der Feuerwehr befreit. Laut Feuerwehr Erkrath – die ebenso zu dem Unfall ausrückte wie die Mettmanner Retter sowie Rettungswagen der Feuerwehren Hilden und Wülfrath und der Notarzt der Feuerwehr Hilden – habe der Wagen letztlich stark deformiert im Böschungsbereich gelegen.

„Aufgrund der starken Deformierungen des Fahrzeuges und der beengten Platzverhältnisse gestalteten sich die Rettungsmaßnahmen sehr aufwändig, sodass der Fahrer erst nach circa zwei Stunden erfolgreich befreit und im Anschluss mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden konnte“, berichtet die Erkrather Feuerwehr. Neben den Feuerwehreinsatzkräften waren  sowie der Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln im Einsatz.

Der Rettungshubschrauber Christoph 3 aus Köln brachte den 25-Jährigen mit lebensgefährlichen Verletzungen in eine Klinik. Laut Autobahnpolizei sei er notoperiert worden.

Die Fahrbahn in Richtung Arnheim war die Landung des Hubschraubers voll gesperrt. Das längste Stauausmaß betrug laut Behörde rund 13 Kilometer.

„Der 25-Jährige ist nicht in Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis“, so die Polizei. Weiterhin werde ermittelt, ob er unter dem Einfluss von Betäubungsmitteln stand.