Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild
Polizeieinsatz im Stadtgebiet. Foto: Polizei/Symbolbild

Mettmann. Eine an einer Tür aufgeschmierte Amokandrohung hat am Mittwoch, 11. März, einen größeren Polizeieinsatz an einem Schulkomplex in Mettmann ausgelöst. Die Polizei hat letztlich am frühen Nachmittag Entwarnung gegeben.


“Gegen 11:45 Uhr stellte der Hausmeister einen mit einem Permanent-Stift hingeschmierten Schriftzug an einer Tür im Flur der Gesamtschule am Borner Weg fest. Darauf zu lesen war eine Amokandrohung für den gleichen Tag. Zudem befanden sich weitere Schmierereien und Bedrohungen an anderen Türen”, so die Polizeibehörde.

Die Schule alarmierte die Polizei, die vor Ort starke Präsenz zeigte und Ermittlungen zu den Verursachern einleitete. Im Zuge dieser Ermittlungen erhielt die Polizei Hinweise zu drei Tatverdächtigen, denen zur Last gelegt wird, für die Schmierereien und die Drohung verantwortlich zu sein.

“Bei dem Trio handelt es sich um Schüler der Gesamtschule”, so die Behörde, die Gründen des Schutzes der Persönlichkeitsrechte und aufgrund der andauernden Ermittlungen keine weiteren Angaben zu den Tatverdächtigen gemacht hat.

Hintergrund der Schmierereien dürften nach ersten Ermittlungsergebnissen Streitigkeiten unter Schülern gewesen sein. Eine ernsthafte Gefahr bestand nach derzeitigem Stand der Erkenntnisse jedoch nicht. Gegen 15 Uhr konnte die Polizei den Einsatz vor Ort beenden.