Kreis Mettmann. Das Neanderthal-Museum hat für das Jahr 2025 seine Besucherstatistiken veröffentlicht. Bereits zum vierten Mal gewährt das Haus einen Einblick in seine Statistiken.
Mit 160.956 Museumsgästen konnte das Neanderthal-Museum seine Besucherzahlen im Vergleich zum Vorjahr erneut steigern. Darunter waren 32.514 Gruppenbesuche, fast 30.000 Schülerinnen und Schüler, was die Bedeutung des Museums als außerschulischer Lernort unterstreicht. Auch international blieb das Haus ein Publikumsmagnet: Gäste aus 44 Ländern reisten nach Mettmann, mit den weitesten Anreisen aus Neuseeland (18.134 km) und Australien (16.500 km).
Die Erlebnisangebote rund um das Museum erfreuten sich großer Beliebtheit. 160.298 Gäste besuchten den Erlebnisturm Höhlenblick, weitere 35.906 Gäste nahmen Angebote der Steinzeitwerkstatt wahr. Insgesamt wurden 3.174 Führungen, Workshops, Kindergeburtstage und digitale Formate durchgeführt – ein deutliches Zeichen für die starke Bildungs- und Vermittlungsarbeit des Hauses.
Auch Veranstaltungen stießen auf große Resonanz: Rund 3.400 Gäste feierten beim Museumsfest, hinzu kamen zahlreiche Sonderformate, darunter das „Get Together“ im Rahmen der Ausstellung „Stereotypes Neanderthalerin“. Gleichzeitig war 2025 ein starkes Medienjahr: 46 Pressemitteilungen, sechs TV-Beiträge vor Ort – unter anderem für BBC Global und „ZDF Besseresser“– sowie zahlreiche Interviews, Podcasts und Social-Media-Kooperationen sorgten für eine hohe Sichtbarkeit.
Digital erreichte das Museum ebenfalls neue Dimensionen: 440.795 Website-Nutzerinnen und -Nutzer mit fast einer Million Seitenaufrufen sowie 25.577 Follower auf den Social-Media-Kanälen zeigen die wachsende digitale Reichweite.
Ein besonderes Zeichen setzte das Museum im Bereich Nachhaltigkeit. Seit März 2025 erzeugte die neue Solarfassade jährlich rund 30 MWh Strom. Dieses Engagement wurde mit dem Deutschen Solarpreis 2025 ausgezeichnet. Zudem ist das Neanderthal-Museum international stark vernetzt: Drei eigene Forschungsprojekte, 24 “Erasmus+ Mobilitäten” sowie Kooperationen in Europa, Afrika und Asien belegen die enge Verbindung von Forschung, Bildung und internationalem Austausch.


