Tobias Mosdzen rast auf einem Kart entlangt der aufgestellten Hütchen. Foto: KSC Wülfrath
Tobias Mosdzen rast auf einem Kart entlangt der aufgestellten Hütchen. Foto: KSC Wülfrath

Wülfrath. Samstag und Sonntag, 14. und 15. Oktober, trifft sich am Paul-Ludowigs-Haus die Jugend-Kartslalom-Elite aus ganz Deutschland.

In diesem Jahr ist der KSC Wülfrath, im Auftrag der Deutschen Motorsportjugend Ausrichter der Deutschen Kartslalom-Meisterschaft.

Der KSC Wülfrath wurde 1991 gegründet und betreibt Jugend-Kartslalom und Slalom Youngster Automobilslalom. So verfügt der Ortsclub bereits über viel Erfahrung in der Organisation von Kart-slalom Veranstaltungen. Bereits 2014 war der KSC Ausrichter der NRW-Meisterschaft und 2017 auch schon einmal der Deutschen Kartslalom-Meisterschaft.

Dennoch stelle die Deutsche Meisterschaft in diesem Jahr eine große Herausforderung für den Club dar, so Kai Philipp: „Große Unterstützung bekommen wir hierbei von weiteren Motorsportvereinen aus unserer Region“.

Die Deutsche Kartslalom Meisterschaft findet zum zweiten Mal in Nordrhein statt. „Deshalb sind wir besonders stolz, dass unser Verein wieder mit der Ausrichtung betraut wurde“, freut sich Philipp. Das Event solle für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch Eltern und Zuschauer, zu einem unvergesslichen Erlebnis werden. Auf dem Gelände am Paul-Ludowigs-Haus gäbe es „optimale Voraussetzungen“.

Insgesamt werden 150 Fahrerinnen und Fahrer erwartet, wobei in fünf unterschiedlichen Altersklassen um den Titel  als Deutscher Meister 2023 gefahren wird.

So starten in der K1 die jüngsten, die 7-bis 9-jährigen, am Samstag, 14. Oktober, ab 8.15 Uhr. Den Abschluss bildet dann die K5, die 16- bis 18-Jährigen, die gegen circa 16 an den Start gehen.

Am Sonntag, 15. Oktober, startet die K1 um 8 Uhr. Dabei geht es für die Kartpiloten darum, einen durch Pylonen abgesteckten Parcours möglichst zügig und fehlerfrei zu durchfahren – jede geworfene oder verschobene Pylone kostet zwei Strafsekunden, eine ausgelassene Aufgabe zehn Strafsekunden. Fehler kosten dabei schnell die guten Zeiten, denn über Sieg oder Niederlage entscheiden oft Hundertstel.

Gefahren wird auf zwei Karts der Marke Sodi, mit 6,5-PS-Honda-Motoren. „Wobei jeder einen Trainingslauf und einen gewerteten Lauf auf dem einen und einen gewerteten Lauf auf dem anderen Kart fährt“, erklärt Kai Philipp den Ablauf.

Die beiden gewerteten Läufe plus Strafsekunden werden zu einer Gesamtfahrzeit zusammengerechnet. Dasselbe wird am nächsten Tag noch einmal gefahren, wo dann alle vier Zeiten zusammengerechnet werden und dann der Sieger in jeder Altersklasse ermittelt wird.

Die Siegerehrungen dann am Sonntag im Paul-Ludowigs-Haus stattfinden.