In Essen leuchtet es in der Innenstadt. Foto: Volkmann

Essen. In Essen sind die Lichtwochen zurück: Am Sonntagabend hat die Stadt den Startschuss für die Aktion gegeben – mit Musik und Feuerwerk und gemeinsam mit vielen Menschen. 

In Essen haben die Lichtwochen Tradition. Seit 1950 leuchtet es rund um die Festzeit in der Einkaufsstadt – dieses Jahr hatte man den Start mit einem Event in der Innenstadt gefeiert. Tausende Menschen versammelten sich in der City am Sonntagabend zunächst vor einer kleinen Bühne vor der Marktkirche, wo Oberbürgermeister Thomas Kufen mit einem Druck auf den grünen Buzzer die Lichtbilder unter Strom stellte.

Unter Begleitung des Schönebecker Jugendblas-Orchesters ging es für den Tross durch die Einkaufsstraßen – nach dem Finale mit dem Steigerlied auf Blasinstrumenten warteten die Besucherinnen und Besucher auf das Feuerwerk. Es sollte nicht enttäuschen; das Wetter spielte mit. Windböen waren angekündigt, hätten den gesamten Plan zunichte machen können, doch das Wetter spielte mit.

Glück auf, der Steiger kommt

Mit einem musiksynchronen Feuerwerk feierten die Menschen gemeinsam den Start der Lichtwochen. Foto: Volkmann
Mit einem musiksynchronen Feuerwerk feierten die Menschen gemeinsam den Start der Lichtwochen. Foto: Volkmann

Wieder das Steigerlied, es ging um Heimat beim musiksynchronen Feuerwerk. Das bunte Himmelsleuchten sorgte für Begeisterung. Was man aus der Menge mehrfach hörte: „So ein langes Feuerwerk habe ich nicht erwartet“. Das Stadtmarketing hat mit der Aktion offensichtlich einen Nerv getroffen. Musik gab es am zentralen Platz von dem Essener Duo „Benny & Joyce“. Für Kinder zuvor besonders schön: die „Paw Patrol“ war in der Stadt unterwegs.

Bis zum 6. Januar 2024 bleiben die Lichter in der Essener Innenstadt nun eigeschaltet. Neben den Tierfiguren sind Themenbildet zur Goldenen Madonna und das Essener Stadtwappen zu sehen – beide hängen nahe der Marktkirche. „Die Lichtwochen haben eine lange Tradition, der wir uns verpflichtet fühlen. Mit der Kombination aus den von der Bevölkerung geliebten Themenbildern und unserem Tierpark aus Licht, vereinen wir Tradition und Moderne“, so Richard Röhrhoff, Geschäftsführer von Essen Marketing, das die Essener Lichtwochen veranstaltet. „So sorgen wir hoffentlich bei allen Besucherinnen und Besucher für leuchtende Augen.“

Angefertigt wurden die zwei Themenbilder von der Firma MK Illumination aus Innsbruck, die auch die weiteren Elemente der Lichtwochen, wie die trompetenden Engel und Sternenbälle oder den beliebten Tierpark aus Licht hergestellt hat. Einziger Wermutstropfen: Den Eisbären gibt es dieses Jahr nicht zu sehen, er wurde ersetzt. Auf Grund von technischen Problemen steht ein Einhorn statt des Bären vor dem Ladenlokal von Juwelier Mauer auf der Kettwiger Straße.

Der Start der Essener Lichtwochen markiert zudem einen großen Schritt in Richtung Weihnachtszeit. Erste Büdchen stehen bereits, Glühwein und Punsch probierten die Menschen auch bei Temperaturen um 14 Grad. So richtig los mit dem Festmarkt geht es dann in knapp zwei Wochen: vom 7. November bis 23. Dezember findet der bei einem Online-Voting der „European Best Christmas Markets“ auf den ersten Platz in Deutschland gewählte Festmarkt statt.