Der Einsatz an der Wilhelmstraße. Foto: FW Wülfrath
Der Einsatz an der Wilhelmstraße. Foto: FW Wülfrath

Wülfrath. Am Donnerstagnachmittag, 8. Oktober, istr es bei Bauarbeiten in der Wilhelmstraße zu einer Beschädigung einer Gas-Mitteldruckleitung und in der Folge zu einem Gasaustritt gekommen. Die Feuerwehr rückte aus; die Straße war mehrere Stunden gesperrt. Inzwischen ist der Schaden behoben.


Im Rahmen der Vorbereitungen zur Verlegung neuer Hausanschlussleitungen wurde die
Gasleitung durch ein Bohrgerät beschädigt. „Dabei riss die Bohrfräse ein Loch in die Leitung. Der
Geräteführer stellte die Arbeiten unverzüglich ein und alarmierte die Feuerwehr. Da die Bohrfräse in der Leitung verblieb, trat weiterhin Gas aus. Die Schadstelle wurde weiträumig abgesperrt und der Gasaustritt durch die Einsatzkräfte gesichert“, teilen die Stadtwerke Wülfrath mit.

Nach der Alarmierung der Rettungskräfte und der Polizei wurde die Wilhelmstraße zwischen der
Tönisheider Straße und der Danziger Straße für den Verkehr gesperrt. Parallel wurden die Reparaturmaßnahmen eingeleitet.

„Zur Sicherung der beschädigten Leitung wurden sogenannte Absperrblasen eingesetzt und der
betroffene Leitungsabschnitt außer Betrieb genommen. Anschließend wurde die Leitung gasfrei
gemacht, sodass die Reparaturarbeiten an der Schadstelle gefahrlos durchgeführt werden
konnten. Ein rund 1,2 Meter langes Teilstück wurde aus der beschädigten Leitung herausgetrennt
und durch ein neues Rohrstück ersetzt“, so die Stadtwerke. Die Gasversorgung sei während des gesamten Einsatzes sichergestellt gewesen.

Gegen 22 Uhr konnte die reparierte Leitung nach Angaben des Wülfrather Versorgers wieder in Betrieb genommen werden. Im Anschluss fanden die Aufräumarbeiten statt.

„Die im Zuge der Reparatur entstandenen Baugruben bleiben vorerst geöffnet. Sie werden genutzt, um im Rahmen der laufenden Baumaßnahme weitere Hausanschlüsse zu erneuern“, hieß es. „Wir bedanken uns bei allen am Einsatz beteiligten Personen, insbesondere bei den Einsatzkräften von Feuerwehr und Polizei sowie bei den Mitarbeitern des Tief- und Rohrleitungsbaus. Durch das umsichtige Handeln, die fachliche Kompetenz und die gute Zusammenarbeit konnte der Einsatz ohne weitere Komplikationen abgeschlossen werden.“