Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturm- und Windböen. Foto: pixabay
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor Sturm- und Windböen. Foto: pixabay

Kreis Mettmann. Der Deutsche Wetterdienst weist auf Gefahren durch Windböen hin. Für die Städte im Kreis Mettmann gilt eine amtliche Warnung. 


Für Freitag, 4. September, bis 18 Uhr gilt laut Deutschem Wetterdienst eine amtliche Warnung vor Windböen. Demnach können Winde mit Geschwindigkeiten bis 60 Stundenkilometer (Bft 7) aus südwestlicher Richtung auftreten. In Schauernähe sowie in exponierten Lagen müsse mit Sturmböen um 70 km/h (20 m/s, 38 kn, Bft 8) gerechnet werden.

Man solle auf umherfliegende leichte Gegenstände achten und beispielsweise Zelte oder Abdeckungen befestigen.

Grund für die Wetterlage ist laut Meteorologen ein kleinräumiges Tief, das mit seinen Ausläufern über die Nordhälfte Deutschlands zieht. „Dessen Kaltfront verlagert sich dabei sehr zögerlich südwärts“, hieß es. Am Samstag gelangt der Westen Deutschlands zunehmend unter Hochdruckeinfluss. Dann bessert sich das Wetter zunehmend, in Westfalen bleibt es jedoch vereinzelt windig.

Am Freitag kann zudem von Norden schauerartiger Regen aufkommen. Dabei gebe es in NRW strichweise Starkregen bis 20 l/qm innerhalb von ein bis drei Stunden mit einer geringen Wahrscheinlichkeit. Auch einzelne eingelagerte Gewitter seien möglich, dann womöglich örtlich zusätzlich mit Hagel und schweren Sturmböen bis 100 km/h (Bft 10). Am späten Abend beruhigt sich die Wetterlage.