Der Brand war mit reichlich Rauch verbunden. Foto: Feuerwehr Ratingen
Der Brand war mit reichlich Rauch verbunden. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Am Morgen des 22.Mai ist es gegen 9:35 Uhr zu einem Brand am gekommen.


Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand der offene Unterstand einer Lagerhalle in Flammen. Glücklicherweise befanden sich zu diesem Zeitpunkt keine Menschen oder Tiere in Gefahr, wie die Feuerwehr Ratingen berichtet.

Die Lagerhalle war mit Heuballen gefüllt, was die Brandbekämpfung vor besondere Herausforderungen stellte. Aufgrund der ländlichen Lage gestaltete sich die Wasserversorgung schwierig. Um die Löschmaßnahmen effektiv durchführen zu können, wurde eine Wasserversorgung über lange Wegestrecken aufgebaut. Zusätzlich kamen Wasserbehälter zum Einsatz, um eine kontinuierliche Versorgung sicherzustellen. Insgesamt wurden etwa 120.000 Liter Wasser für die Brandbekämpfung benötigt.

Die Feuerwehr begann sofort mit dem Löscheinsatz unter Einsatz mehrerer Löschrohre. Die Einsatzdauer erstreckte bis 16 Uhr. Insgesamt waren 52 Einsatzkräfte mit 14 Fahrzeugen vor Ort, darunter die Berufsfeuerwehr von beiden Standorten, der Führungsdienst sowie die freiwilligen Einheiten Mitte, Tiefenbroich, Homberg und die Unterstützungseinheit. Der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus war ebenfalls im Einsatz. Zur Sicherstellung des Grundschutzes waren zusätzlich 14 Einsatzkräfte unter anderem von der freiwilligen Einheit Lintorf auf der Hauptfeuerwache tätig, die parallel zwei weitere Einsätze abarbeiteten. Die Polizei des Kreises Mettmann unterstützte die Einsatzkräfte vor Ort. In einigen Stunden wird zudem eine Brandstellennachschau durchgeführt. Personenschäden oder Verletzte gab es bei diesem Einsatz glücklicherweise nicht. Über die Höhe des Sachschadens liegen derzeit keine gesicherten Informationen vor.

“Unser besonderer Dank gilt der Gastronomie des Reiterhofs, die den Einsatzkräften die Nutzung der sanitären Anlagen sowie die Verpflegung ermöglicht hat”, so die Feuerwehr.