Velbert. Die SSVg Velbert hält an ihrem bisherigen Trainerteam fest: Frühzeitig habe man die Weichen für die kommende Saison gestellt, wie der Club mitteilt.
“Das Trainerteam bleibt vollständig zusammen”, informiert die SSVg Velbert. Im Rahmen von Vertragsgesprächen konnten Co-Trainer Niklas Bonnekessel (40, A-Lizenzinhaber) sowie Torwarttrainer Björn Kreil (43, DFB-Torwarttrainerlizenz) ligaunabhängig weiter an den Verein
gebunden werden.
“Beide setzen damit ihre erfolgreiche Arbeit auch in der kommenden Spielzeit fort”, freut sich Clubvorstand Olver Kuhn. “Gemeinsam mit Cheftrainer Bogdan Komorowski hat das Trainerteam in der laufenden Saison hervorragend harmoniert und maßgeblich zur positiven Entwicklung der Mannschaft beigetragen.”
Mit der frühzeitigen Verlängerung setzt die SSVg Velbert auf Kontinuität und Verlässlichkeit im sportlichen Bereich. Gleichzeitig möchte der Verein damit Planungssicherheit für die kommende Saison schaffen und den “eingeschlagenen Weg, langfristig und strukturiert zu arbeiten”, unterstreichen.
Sportlich läuft es für die Velberter seit dem Start der Rückrunde deutlich besser als in der ersten Saisonhälfte der Regionalliga West. Die Blauen hatte man aufgrund der bis zur Winterpause gezeigten Leistungen fast schon abgeschrieben. Weil das Team jedoch mehrfach wichtige Punkte holen konnte, ist der Klassenerhalt nun zumindest in greifbare Nähe gerückt. Auch wenn es sportlich nicht gänzlich rund läuft, konnte die SSVg Velbert vor allem aufgrund mehrfacher Patzer von Wiedenbrück, Wuppertal und Rödinghausen reichlich Boden gutmachen. Mit 21 Punkten stehen die Löwen zwar noch immer auf einem Abstiegsplatz (17. der Regionalliga West), allerdings sind es nur vier Zähler auf den rettenden 15. Tabellenplatz. Rückblickend erweist sich das Remis gegen Rödinghausen am am 4. April nun als besonders schmerzhaft, auch wenn es sich aufgrund der gezeigten spielerischen Leistung eher um einen Punktgewinn als um einen Zwei-Punkte-Verlust gehandelt hat.
Das Restprogramm hat es für die SSVg Velbert zumindest teilweise in sich: mit den Zweitvertretungen von Dortmund und Schalke warten an den kommenden Spieltagen zwei Teams aus der Spitzengruppe auf die Löwen. Sollte Velbert hier punkten, könnte die Mannschaft die Weichen für einen erfolgreichen Klassenerhalt stellen, da die übrigen Partien zumindest auf dem Papier machbar erscheinen.


