Rund um den Kiosk am Diek soll ein Alkoholverbot eingeführt werden, fordert ein Antrag von CDU und WG. Foto: Kling

Wülfrath. Das Alkoholverbot an der Bushaltestelle am Diek soll ausgedehnt werden. Das fordern die CDU und die Wülfrather Gruppe in einem Antrag, über den am 13. Oktober der Stadtrat entscheiden soll. Am vergangenen Freitag gab es zuletzt einen Einsatz der Polizei wegen Körperverletzung.


Im Juni hatte der Super Tipp über die Klagen von Anwohnerinnen und Anwohner von der Wiedenhofer Straße berichtet. Bürgermeister Sebastian Schorn und Dezernentin Michaele Berster versprachen, sich um das Thema kümmern. Jetzt haben CDU und WG einen Antrag vorgelegt, wie die Probleme gelöst werden sollen.

Unter anderem soll das Verbot von Alkohol und „anderer berauschender Mittel“ ausgedehnt werden. Die Verbotzone soll dann den gesamten Bereich des Parkplatzes Am Diek, die Bereiche an der Wiedenhofer Straße und vor dem Altenheim sowie die Bank vor dem Taubenhaus umfassen. Für Veranstaltungen wie den Feierabendmarkt sollen Ausnahmeregelungen gelten.

Der Antrag bündelt mehrere Maßnahmen für den Bereich Am Diek/Krappsteich. Die Verwaltung soll prüfen, ob eine gaststättenrechtliche Erlaubnis für den Alkoholausschank und die Sondernutzungserlaubnis für Sitz- und Stehgelegenheiten widerrufen oder mit zusätzlichen Auflagen versehen werden können. Dabei geht es unter anderem um Jugendschutz, den Ausschank an Betrunkene, Lärm, Nutzungszeiten und Ordnungspflichten.

Zudem soll der Zustand der geschlossenen Toilettenanlage Am Diek untersucht und der Aufwand für eine Wiederinbetriebnahme ermittelt werden. Für die Tiefgarage soll geprüft werden, ob der Fluchtweg zum Krappsteich erforderlich ist und ob eine alternative Lösung geschaffen werden kann.

Vorgesehen sind außerdem verstärkte Kontrollen durch den Kommunalen Ordnungsdienst. Gemeinsam mit der Polizei soll ein aktuelles Lagebild zu Beschwerden, Einsätzen, Verstößen, Ruhestörungen, Verunreinigungen und Drogen erstellt werden. Schließlich soll die Verwaltung prüfen, ob der Ordnungsdienst personell ausreichend ausgestattet ist und welcher zusätzliche Personalbedarf für eine angemessene Kontrolldichte im gesamten Stadtgebiet besteht.