Schön wärs zwar, aber wirklich blau leuchtet der Blaue Supermond nicht. Foto/Illustration: Volkmann
Schön wärs zwar, aber wirklich blau leuchtet der Blaue Supermond nicht. Foto/Illustration: Volkmann

Kreis Mettmann. In der Nacht auf den 31. August sollten Fans von Sternen und Planeten den Blick gen Himmel richten. Zu sehen sein wird so ein sogenannter Blauer Supermond – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit. 

Um zunächst jegliche Hoffnung zu zerstreuen: Nein, der Mond leuchtet in der Nacht nicht wirklich blau. Den Namen hat das dennoch seltene Himmelsspektakel aus einem anderen Grund: Im englischen Sprachgebrauch gibt es die Redewendung „Once in a blue moon“, zu übersetzen ist das am ehesten mit „alle Jubeljahre mal“ – in diesem Konkreten Fall bedeutet das: alle 2,8 Jahre. In diesem Abstand sind in einem Monat zwei Vollmonde zu sehen.

Gleichzeitig bedeutet das: Es gibt dieses Jahr 13 Vollmonde und nicht bloß zwölf. Zum nächsten Mal wird man das erst wieder im Mai 2026 erleben.

Den Blauen Supermond sollte man sich also in der Nacht vom 30. auf den 31. August nicht entgehen lassen. Ein Spektakel ist es auch ohne blaues Leuchten, denn näher als in dieser Nacht kommt der Erdtrabant den Augen nicht. Der Mond befindet sich dann auf seiner Umlaufbahn im minimalen Abstand zur Erde – und erscheint dadurch größer als in anderen Vollmondnächten.

Es ist die Kombination aus dem Supermond und dem zweitem Vollmond im Monat, die besonders ist. Der Satellit kommt dem blauen Planeten bis auf 357.181 Kilometer nahe.

Ob das tatsächlich der Grund für die Namensgebung des „blue moon in den USA ist, ist nicht abschließend geklärt. Das Spektakel besangen schon Al Bowlly and Connee Boswell, Elvis Presley machte den Song zum Hit.