Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Volkmann/Symbolbild
Ein Rettungswagen mit eingeschaltetem Blaulicht. Foto: Volkmann/Symbolbild

Hilden. Auf der A46 ist es am Sonntag, 24. Mai, nach verbotenem Überholmanöver zu einem Unfall gekommen, bei dem neun Menschen zum Teil schwer verletzt worden sind.


Zu dem Unfall kam es laut Autobahnpolizei gegen 2 Uhr in der Nacht. “Nach den bisherigen Ermittlungen der Autobahnpolizei war ein 19-jähriger Wuppertaler mit seinem Mercedes am Autobahnkreuz Hilden auf der Nebenfahrbahn der A46 in Richtung Brilon unterwegs. Hier passierte er zunächst rechtsseitig den Peugeot eines 20 Jahre alten Witteners, um dann spontan und rechtswidrig vor diesem auf die Hauptfahrbahn zu wechseln”, berichtet die Behörde.

Der Wagens des Wuppertalers kollidierte mit einem Verkehrszeichen und dem Fahrbahnteiler. Das Fahrzeug wurde umhergeschleudert, prallte gegen die dortigen Betonschutzwände und stieß dann mit dem Peugeot zusammen.

In dem Mercedes wurden der Fahrer sowie ein 23-jähriger Insasse schwer, zwei weitere Menschen (25, 26) leicht verletzt. In dem Peugeot verletzten sich der 19-Jährige sowie die weiteren Mitfahrer im Alter von 17, 18, 18 und 19 Jahren leicht.

Es entstand ein Sachschaden in Höhe von rund 91.000 Euro. Während der Unfallaufnahme und des Abtransports der nicht mehr fahrbereiten Pkw blieb die Hauptfahrbahn für circa drei Stunden gesperrt, der Verkehr wurde über die Nebenfahrbahn an der Unfallörtlichkeit vorbeigeführt