Heiligenhaus. Am Samstagnachmittag, 15. August, ist die Feuerwehr Heiligenhaus wegen eines Waldbrandes im Stadtteil Isenbügel ausgerückt.
Das Feuer hatte sich laut Feuerwehr auf einer Fläche von rund 600 Quadratmetern ausgebreitet. Aufgrund des unwegsamen Geländes am Brandort waren insbesondere die Löschwasserversorgung und die Zuwegung besondere Herausforderungen. Rund 50 Einsatzkräfte der Feuerwehren Heiligenhaus und Essen sowie des Rettungsdienstes und der Polizei waren rund drei Stunden im Einsatz.
Die Feuerwehr Heiligenhaus wurde am Samstag um 15:40 Uhr auf den Schloßweg im Stadtteil Isenbügel alarmiert. Anwohner meldeten eine Rauchentwicklung im Wald. Auf Grund der Meldung ließ der Einsatzleiter noch auf der Anfahrt weitere Kräfte alarmieren. Der Einsatzleiter fand ein Feuer auf einer Länge von circa 20 Meter vor, welches sich weiter ausbreitete.
„Auf Grund der Lage und der Tatsache, dass notwendiges Löschwasser von Hydranten nur über längere Wege zur Einsatzstelle gelangen konnte, ließ der Einsatzleiter Vollalarm für die Feuerwehr Heiligenhaus auslösen“, hieß es.
Die Einsatzkräfte begannen umgehend, die Ausbreitung des Feuers zu verhindern und die Flammen von den beiden Außenseiten aus zu bekämpfen. Weitere Löschfahrzeuge wie Tanklöschfahrzeuge wurden sofort eingesetzt um schnell Löschwasser zur Brandbekämpfung einsetzen zu können. Die weiteren Kräfte legten eine Wasserversorgung zum nächstgelegenen Hydranten um ausreichend Wasser zur Verfügung zu haben. Insgesamt legten die Kräfte eine Schlauchleitung über 350 Meter.
Schwierige Zuwegung

Nicht nur die Löschwasserversorgung welche über eine lange Wegstrecke hergestellt werden musste, auch die Erreichbarkeit war eine Herausforderung. Die Anfahrt über engere Wohnstraßen und weitergehende engere Feldwege waren für die Großfahrzeuge mit viel Umsicht zu befahren. Weitergehend mussten die geländefähigen Fahrzeuge ein Feld befahren um die Brandstelle zu erreichen. Mit einer Drohne begutachteten die Heiligenhauser Einsatzkräfte die Einsatzstelle von oben und konnten Brandstellen und Glutnester ausmachen.
Parallel zu den Kräften der Feuerwehr Heiligenhaus, wurden Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen alarmiert. Bereits zeitnah waren Einsatzkräfte der Feuerwehr Essen an der Einsatzstelle eingetroffen, da die örtliche Nähe zum Essener Stadtgebiet sehr nah war. In Absprache erkundeten die Essener Kameraden die Brandstelle von der anderen Seite, zusätzlich arbeiteten die Kollegen aus Essen Hand in Hand mit den Heiligenhauser Kameraden an der Brandbekämpfung mit.
Rund 50 Einsatzkräfte für 3 Stunden im Einsatz
Betroffen war eine Fläche von rund 600 Quadratmetern, welche sich in höherer Vegetation und unwegsamen Gelände befand. Der stellvertretende Kreisbrandmeister René Schubert machte sich vor Ort ein Bild von der Lage. Insgesamt waren Rund 50 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle, bestehend aus Kräften der Feuerwehr Heiligenhaus, der Feuerwehr Essen, des Rettungsdienstes der Städte Heiligenhaus/ Ratingen, sowie die Polizei. Verletzt wurde niemand. Die Einsatzdauer betrug rund drei Stunden.
Aussagen zur Brandursache trifft ausschließlich die Kreispolizeibehörde Mettmann


