Gewitter ziehen auf. Foto: Volkmann
Gewitter ziehen auf. Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Der Deutsche Wetterdienst hat für die Städte im Kreis Mettmann eine amtliche Warmung vor Gewitter, Böen und Starkregen herausgegeben.

Update: Am Abend besteht eine Wetterlage mit Unwetterpotenzial. Noch ist unklar, welche Städte des Kreises Mettmann getroffen werden. Der Deutsche Wetterdienst hat eine Vorabinformation herausgegeben, um mögliche Vorbereitungen treffen zu können: Von Südwesten ziehen am Abend kräftige Gewitter heran. Es müsse laut Meteorologen mit teils heftigem Starkregen zwischen 30 und 40 l/qm in kurzer Zeit gerechnet werden. Bei mehrmaligen Ereignissen seien mehrstündig 40 bis 60 l/qm, vereinzelt auch bis zu 90 l/qm möglich. „Weitere Begleiterscheinungen sind Sturmböen und schwere Sturmböen bis 100 km/h sowie größerer Hagel um 2 cm. In der zweiten Nachthälfte ziehen die Gewitter nordostwärts ab“, hieß es.

Der Wetterdienst rät, Medienberichte zu verfolgen und auf mögliche amtliche Warnungen zu achten.

Nordrhein-Westfalen gerate zunehmend in den Einflussbereich der Ausläufer eines nach Nordwegen ziehenden Tiefs, teilt der Deutsche Wetterdienst mit. Das Wetter wurde daher ab der Nacht zu Dienstag unbeständig mit Schauern und Gewittern.

Am Dienstagvormittag tritt zeitweise eine Wetterberuhigung ein, danach kann es erneut zu Lagen teils mit Unwetterpotenzial kommen. Nach den Hitzetagen wird es vor allem am Dienstag also ungemütlich, auch in den Städten im Kreis Mettmann.

Für das Kreisgebiet gilt eine amtliche Warnung des Deutschen Wetterdienstes: demnach treten Gewitter auf, begleitet von Starkregen mit Niederschlagsmengen um 15 l/m² pro Stunde und Windböen mit Geschwindigkeiten bis 60 km/h (17 m/s, 33 kn, Bft 7) und kleinkörnigen Hagel.

Gefahren bestehen durch Blitzschlag und im Straßenverkehr durch plötzlich einsetzenden Platzregen.

Die Warnung gilt am heutigen Dienstag bis vorerst 9.30 Uhr.