Am Wiedener Kreuz ist vorerst eine Einbahnstraße in Richtung Wülfrath eingerichtet worden. Foto: Stadt Wuppertal

Wülfrath/Wuppertal. Das Wiedener Kreuz soll spätestens am Samstag wieder komplett für den Verkehr freigegeben werden. Das meldet die Stadt Wuppertal.


„Fachleute haben das einsturzgefährdete Gebäude erfolgreich mit Beton im Untergrund gesichert“, heißt es in der Mitteilung. „Bis zur vollständigen Öffnung schließen die Wuppertaler Stadtwerke das Haus an das Stromnetz und die Wasserversorgung an.“

Seit Mitte Mai beeinträchtigte die Sperrung der Kreuzung den Verkehrsfluss. „Das Eckhaus drohte einzustürzen und gefährdete die Passanten sowie den vorbeifahrenden Verkehr“, heißt es weiter in der Mitteilung. „Die Stadt musste die Kreuzung deshalb zuerst vollständig und später teilweise sperren, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer zu garantieren.“ Ursache der Sperrungen war ein teilweise unterspültes Fundament des Gebäudes. Untersuchungen hatten zugleich ergeben, dass die öffentlichen Straßen und Gehwege am Wiedener Kreuz selbst nicht unterspült waren.

Offenbar gibt es inzwischen eine konkrete Lösung. Das einsturzgefährdete Wohnhaus an der Düsseldorfer Straße soll nicht abgerissen, sondern gesichert werden. Die Stadt Wuppertal hat dem vom Eigentümer vorgelegten Sicherungskonzept Anfang Juli zugestimmt. Der Eigentümer hat sich verpflichtet, den Untergrund bis spätestens 31. August zu sanieren.

Inzwischen ist der entscheidende Schritt offenbar geschafft: Nach Angaben der Stadt wurde das gefährdete Gebäude erfolgreich durch Betonarbeiten im Untergrund gesichert. Das Wiedener Kreuz soll deshalb spätestens ab Samstag, 22. August, wieder vollständig für den Verkehr freigegeben werden.

Damit zeichnet sich nach monatelangen Verkehrsproblemen eine Rückkehr zur normalen Verkehrsführung ab.

Für den Verkehr zwischen Wuppertal, Mettmann und Wülfrath bedeutet die angekündigte vollständige Freigabe eine deutliche Entlastung. Die provisorische Ampelregelung hatte den Verkehr zwar wieder ermöglicht, aber insbesondere im Berufsverkehr weiterhin für erhebliche Staus gesorgt.

Die Wuppertaler Stadtwerke verbinden das jetzt gesicherte Gebäude mit dem Versorgungsnetz für Strom und Wasser. Für diese Anschlüsse muss auch noch einmal die gesperrte Fahrspur auf der Wiedener Straße gewechselt werden, auch die provisorisch errichtete Ersatzampel wird nach Abschluss der Arbeiten wieder entfernt. Spätestens im Laufe des Samstags (22.8.) soll der Verkehr an der wichtigen Kreuzung wieder ohne Einschränkungen fließen.