Wülfrath. Drei Einsätze innerhalb weniger Stunden haben die Feuerwehr Wülfrath am Donnerstagmorgen, 1. Oktober, gefordert. Neben zwei Verkehrsunfällen auf der A535 beschäftigte die Einsatzkräfte eine unklare Dampfentwicklung im Kellerbereich der Sekundarschule.
Um 6:36 Uhr wurde die Feuerwehr zunächst zu einem Verkehrsunfall auf die A 535 in Fahrtrichtung Wuppertal alarmiert. In Höhe der Anschlussstelle Wülfrath war ein Auto verunglückt, wie Benjamin Hann, Leiter der Wülfrather Feuerwehr, mitteilt. Rund zwei Stunden später, um 8:45 Uhr, ereignete sich an nahezu gleicher Stelle ein weiterer Unfall.
„Ein Pkw war gegen die Mittelleitplanke geraten und anschließend auf die rechte Fahrspur geschleudert worden. Der Fahrer konnte das Fahrzeug selbstständig verlassen“, so Hann. Der Fahrer kam leicht verletzt in ein Wuppertaler Krankenhaus.
Um 10:27 Uhr folgte die nächste Alarmierung: Für einen Einsatz an der Sekundarschule wurden beide Löschzüge Stadtmitte sowie die Löscheinheit Flandersbach alarmiert. Im Kellerbereich der Schule war in einem etwa 50 Meter langen Kriechgang eine unklare Dampfentwicklung festgestellt worden. Nach Auslösung des Brandalarms wurde das Schulgebäude innerhalb kürzester Zeit geräumt. Die Schülerinnen und Schüler wurden zunächst auf dem Schulhof gesammelt und anschließend in nicht betroffene Gebäudeteile gebracht. Im weiteren Verlauf konnten sie nach Hause entlassen werden. Die Schulleitung richtete für Schülerinnen und Schüler, die nicht nach Hause konnten, eine Notbetreuung ein.
„Parallel dazu ging ein Angriffstrupp unter Atemschutz von der Cafeteria aus in den Keller und anschließend in den Kriechgang vor. Dort verlaufen zahlreiche Heizungs- und Elektroleitungen. Am Ende des rund 50 Meter langen Gangs fanden die Einsatzkräfte eine unter Wasser stehende elektrische Verteilerdose, die offenbar Ursache Dampfentwicklung war. Aufgrund der damit verbundenen elektrischen Gefahren wurde die Schule vorsorglich stromlos geschaltet“, hieß es.
Da für den Einsatz Stadtalarm ausgelöst worden war, übernahm eine von der Feuerwehr Mettmann entsandte Löschgruppe während des Einsatzes den Grundschutz für das Wülfrather Stadtgebiet.
Neben den Einsatzkräften der Feuerwehr Wülfrath waren der Rettungsdienst und die Polizei im Einsatz


