Helios-Klinikum: Brennender Handtuchspender löst Feuerwehreinsatz aus

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Erst am Vortag war das Wohnhaus im Hintergrund Ziel eines Großeinsatzes, am Sonntag rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zum Klinikum Niederberg aus. Foto: Feuerwehr Velbert
Erst am Vortag war das Wohnhaus im Hintergrund Ziel eines Großeinsatzes, am Sonntag rückte die Feuerwehr mit einem Großaufgebot zum Klinikum Niederberg aus. Foto: Feuerwehr Velbert

Velbert. Zum Helios-Klinikum Niederberg ist die Velberter Feuerwehr am Sonntagmittag ausgerückt.

Erst am Samstag ist die Feuerwehr in einem Hochhaus gegenüber des Krankenhauses im Einsatz gewesen, am heutigen Mittag rückten die Brandschützer erneut aus, diesmal direkt zum Helios-Klinikum.

„Um 13.47 Uhr waren die hauptamtliche Wache und drei freiwillige Löschzüge alarmiert worden, nachdem die Brandmeldeanlage im Klinikum ausgelöst hatte“, berichtet Reinhard Lüdeke für die Velberter Feuerwehr. Weil zu Brandeinsätzen immer auch das am Klinikum stationierte Notarzteinsatzfahrzeug (NEF) alarmiert wird, war dessen Fahrer nur Augenblicke nach der Alarmauslösung am Brandort.

Der NEF-Fahrer stellte fest, dass in der Damentoilette im Bereich der Eingangshalle ein Papierhandtuchspender in Flammen stand. „Mit einem Pulverlöscher gelang es ihm, das Feuer fast vollständig zu löschen“, berichtet Lüdeke. „Aufgrund der starken Rauchentwicklung musste er sich jedoch aus dem Toilettenraum zurückziehen.“

Noch als die Evakuierung der Eingangshalle lief, trafen die ersten Kräfte der Velberter Feuerwehr am Krankenhaus ein. Die Brandschützer halfen bei der Räumung der inzwischen von Rauchschwanden durchzogenen Halle, ein Trupp unter Atemschutz löschte unterdessen die glimmenden Reste des Handtuchspenders.

Anschließend wurden die Eingangshalle, angrenzenden Gänge und das Untergeschoss belüftet. Etwa eine Stunde nach Einsatzbeginn waren alle betroffenen Bereiche entraucht, Die Einsatzstelle wurde für Ermittlungen zur  Brandursache an die Polizei übergeben.

Zu Schaden gekommen ist laut Feuerwehr bei dem Brand niemand. Neben dem vom Feuer zerstörten Handtuchspender wurde der gesamte Sanitärraum durch Rauch und Ruß in Mitleidenschaft gezogen, Angaben zur Höhe des Sachschadens liegen allerdings nicht vor.