Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen auf der Meiersberger Straße. Foto: Feuerwehr Ratingen
Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen auf der Meiersberger Straße. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Nach einem folgenschweren Unfall an der Meiersberger Straße in der vergangenen Woche fordert die Ratinger SPD-Fraktion die Stadtverwaltung auf, Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit auf der Straße zwischen Ratingen und Wülfrath zu prüfen. 


Ein schwerer Unfall rückt die Meiersberger Straße und deren Verkehrssicherheit in den Blick der Ratinger Sozialdemokraten. Am 20. März kam es auf der Verbindung zwischen Ratingen und Wülfrath zu einem folgenschwerem Unfall mit letztlich tödlichem Ausgang. Ein 32-jähriger Motorrollerfahrer zog sich derart schwere Verletzungen zu, dass er in der Klinik verstarb. Ereignet hatte sich der Crash nach bisherigen Informationen von der Polizei aufgrund eines Überholmanövers.

„Dieser Unfall zeigt auf tragische Weise, welche Konsequenzen Regelverstöße im Straßenverkehr haben können. Wir müssen alles daransetzen, solche Ereignisse künftig zu verhindern“, so Hubert Gamsjäger, sachkundiger Bürger aus Homberg.

Die SPD-Fraktion hat nun den Bürgermeister gebeten, sich mit Blick auf die Verkehrssituation auf der Meiersberger Straße aktiv einzubringen und weitere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu prüfen.

Zwar wurden in dem Streckenabschnitt bereits verkehrsregelnde Maßnahmen wie die Begrenzung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit auf 50 Stundenkilometer sowie ein Überholverbot angeordnet und entsprechend ausgeschildert, doch längst nicht jeder Verkehrsteilnehmer hält sich auch daran. „Die bestehenden Regelungen sind richtig und wichtig, werden aber offensichtlich zu oft missachtet. Das können wir so nicht hinnehmen“, erklärt der Fraktionsvorsitzende Christian Wiglow.

Die SPD-Fraktion erklärt, man habe vermehrt Hinweise aus der Bürgerschaft erhalten, dass die an der Meiersberger Straße geltenden Regeln in der Praxis häufig nicht eingehalten werden und es dadurch weiterhin zu gefährlichen Situationen komme.

Vor diesem Hintergrund bittet die SPD-Fraktion die Verwaltung, in Abstimmung mit der Landrätin des Kreises Mettmann, zeitnah weitergehende Maßnahmen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit zu prüfen und umzusetzen. Hierzu zählen insbesondere die Prüfung und möglichst zeitnahe Einrichtung einer stationären Geschwindigkeitsmessanlage, der verstärkte Einsatz mobiler Geschwindigkeitsmessungen (Blitzer) sowie regelmäßige Kontrollen zur Durchsetzung des bestehenden Überholverbots.

„Mehr Kontrollen und eine konsequente Durchsetzung der Regeln sind aus unserer Sicht unerlässlich, um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer nachhaltig zu verbessern“, betont Christian Wiglow abschließend.