
Mettmann. Die anhaltende Hitzewelle und die noch extremere Prognose für die nächsten Tage und das kommende Wochenende lassen das Naturfreibad an seine Grenzen stoßen.
Die Wasseraufbereitung im Naturfreibad erfolgt auf biologischer Weise ohne chemische Zusätze. Um die gesetzlichen Hygienevorschriften im Naturfreibad einzuhalten werden derzeit intensive Becken-Pflegearbeiten durchgeführt. Diese Pflegearbeiten sind unerlässlich für die Wasserqualität und die gesetzlich benötigte Sichttiefe. Für die intensive Pflege werden täglich fünf Stunden benötigt, die vor der Badöffnung erledigt werden müssen – für die Wasserqualität und die Sicherheit der Besucherinnen und
Besucher.
Dem Becken werden täglich 300.000 Liter frisches, 11 Grad kühles Brunnenwasser zugeführt, um die Wassertemperatur zu senken und einen hohen Frischwasseraustausch zu ermöglichen.
Da im näheren Umkreis schon zwei Naturfreibäder aufgrund unzureichender Wasserqualität schließen mussten, wurde entschieden, für die kommenden sehr heißen Tage die Besucherzahl auf 1500 Gäste zu beschränken.
Betriebsleiter Frank Fitsch und sein Team bitten um Verständnis für diese Maßnahme. „Wir wollen so vermeiden, dass wir unser Bad schließen müssen, weil die Hygienevorschriften und die Sicherheit der Besucherinnen und Besucher nicht mehr gewährleistet werden kann“, so Fitsch. Das Naturbad soll den Gästen gerade bei diesen
hochsommerlichen Temperaturen dauerhaft zur Verfügung
stehen.
Um den Bürgerinnen und Bürgern eine unnötige Anreise und
Wartezeiten vor dem Bad zu ersparen, werden die Bäderbetriebe aktuelle Informationen über den städtischen WhatsApp Kanal mitteilen. Nachdem der Blitz am vergangenen Wochenende im Naturfreibad eingeschlagen ist, steht die Telefonanlage noch nicht wieder zur Verfügung. Die Telekom ist informiert.

