Einsatzwagen der Ratinger Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Ratingen
Einsatzwagen der Ratinger Feuerwehr. Foto: Feuerwehr Ratingen

Ratingen. Das bisher heißeste Wochenende des Jahres hat die Feuerwehr und den Rettungsdienst in Ratingen vor besondere Herausforderungen gestellt.


“Die außergewöhnlich hohen Temperaturen führten zu einem deutlich gesteigerten Einsatzaufkommen bei Feuerwehr und Rettungsdienst in Ratingen”, teilt die Ratinger Feuerwehr mit. Trotz der intensiven Belastung sei die Feuerwehr jederzeit voll handlungsfähig geblieben.

Von Freitag bis einschließlich Sonntag wurde die Feuerwehr Ratingen zu fast 50 Einsätzen gerufen. Neben den klassischen Brandbekämpfungen waren zahlreiche technische Hilfeleistungen erforderlich, darunter Einsätze bei Personen hinter verschlossenen Türen, Tierrettungen, Aufzugsstörungen sowie Meldungen über Gasgeruch oder Gasaustritte. Darüber hinaus war die Freiwillige Feuerwehr der Standorte Hösel, Eggerscheidt, Lintorf sowie der ABC-Zug personell stark eingebunden bei einem überörtlichen Einsatz in Velbert.

Parallel dazu bewältigte der Rettungsdienst etwa 300 Einsätze, das entspricht einer Steigerung von rund 60 Prozent gegenüber den üblichen Zahlen. Die überwiegende Mehrheit dieser Einsätze hatte internistische Ursachen. “Trotz der Vielzahl und teilweise zeitgleichen Einsätze konnte die Einsatzbereitschaft der Feuerwehr Ratingen jederzeit zuverlässig aufrechterhalten werden, auch wenn die Belastung für die Einsatzkräfte deutlich spürbar war.

Die Unterstützung durch die Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr unterstreicht erneut deren unverzichtbare Bedeutung für die Sicherheit der Bevölkerung”, erklärte der Leiter der Feuerwehr Markus Feier.

Die Feuerwehr Ratingen weist alle Bürgerinnen und Bürger eindringlich darauf hin, im Notfall sofort den Notruf 112 zu wählen, damit schnellstmöglich Hilfe geleistet werden kann.