Informationen über das eigenen Konto sollte man ausschließlich über die offiziellen Kanäle der Bank einholen. Foto: Volkmann
Informationen über das eigenen Konto sollte man ausschließlich über die offiziellen Kanäle der Bank einholen. Foto: Volkmann

Düsseldorf. Erneut geraten Kunden der Hypovereinsbank in das Visier von Kriminellen. Bei der neuen Masche gaukeln Betrüger vor, es stünde ein Update für die Hypovereinsbank-App zur Verfügung. 

Kunden der HypoVereinsbank, die regelmäßig oder gelegentlich die App der Bank nutzen, sollten vorsichtig sein. Es kursiert eine betrügerische Nachricht, in der es um ein angebliches Update des Smartphone-Programms geht.

„Mit der Einleitung „Lieber Herr,“ beginnt die Mail“, informiert die NRW-Redaktion der Verbraucherzentrale zu der aktuellen Betrugsmasche im Namen der Hypovereinsbank. „Anschließend folgen mehrere Sätze, deren Grammatik und Rechtschreibung bereits auf einen Betrugsversuch hindeuten“, hieß es.

Die Geschichte der Kriminellen: Es gäbe eine neue Smartphone-App. Um von dem Service zu profitieren und das Banking weiterhin nutzen zu können, gibt es einen „Jetzt aktiv“-Button innerhalb der Mail.

„Einen Abschiedsgruß sucht man vergebens“, so die Verbraucherzentrale. Dort warnt man ausdrücklich vor jeglicher Interaktion mit Schaltflächen oder Links bei derartigen Maschen: Mit dieser Phishing-Mail versuchten Kriminelle, an sensiblen Bankdaten zu gelangen, um anschließend uneingeschränkten Zugriff auf das Konto zu erhalten.

Solche Fake-Nachrichten solle man unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben und „unter keinen Umständen sensible Daten preisgeben“. Wer unsicher bezüglich der Echtheit einer E-Mail ist, sollte stets bei der eigenen Bank nachfragen.

Es ist in den vergangenen Wochen nicht der erste Phishing-Angriff auf Kunden der Hypovereinsbank. Erst in der letzten Januarwoche hatten Kriminelle es mit einer „wichtigen Benachrichtigung“ versucht, Mitte jenes Monats stand laut einer Warnung ein angebliches „Sicherheitsupdate“ bei der Hypovereinsbank im Fokus. Auch bei diesen beiden Nachrichten handelte es sich um Betrugsversuche.