Nutzer von Netflix sollten vorsichtig sein und bei dubiosen E-Mails keine Links anklicken. Foto: Volkmann
Nutzer von Netflix sollten vorsichtig sein und bei dubiosen E-Mails keine Links anklicken. Foto: Volkmann

Düsseldorf. Nutzer von Netflix müssen vorsichtig sein: Derzeit versuchen Betrüger, sensible Daten anzufangen. Vorgegaukelt wird bei der Masche eine  angeblich notwendige Aktualisierung der Zahlungsinformationen.

„Mitte der Woche steht die Kundschaft des Streaminganbieters Netflix im Phishing-Fokus“, warnt die NRW-Redaktion der Verbraucherzentrale. Dort habe man zahlreiche solcher E-Mails registriert.

Konkret landen die Nachrichten unter diesem Betreff im Postfach: „Aktualisierung Ihrer Zahlungsinformationen erforderlich für fortlaufendes Abonnement“.

Inhaltlich geht es bei der gefälschten E-Mail im Namen von Netflix letztlich genau darum: Man solle eine Datenaktualisierung durchführen.

Den Druck auf die Netflix-Nutzer erhöhen die Kriminellen, indem sie angeben, die Anpassungs der Zahlungsinformationen sei Voraussetzung, um den Streamimg-Service weiterhin nutzen zu können.

Ablaufen soll der Vorgang – typisch für einen Phishing-Versuch – über einen in die E-Mail eingefügten Button mit der Aufschrift „ERNEUEN MITGLIEDSCHAFT“.

Die Betrüger bauen im konkreten Fall nicht nur Druck auf, sondern locken mit einer Belohnung: Als „Dankeschön“ erhalte man einen exklusiven „Bonus“.

„Dass es sich hier um einen Betrugsversuch handelt, lässt sich insbesondere an der Aufforderung zur Datenpreisgabe via Link und dem Rechtschreibfehler auf dem Button erkennen“, warnen die Verbraucherschützer. Das seien typische Merkmale einer Phishing-Mail.

Durchaus ungewöhnlich, aber immer häufiger zu finden, ist eine persönliche Anrede. Auch in der aktuellen Fake-Mail im Namen von Netflix ist das der Fall.

Der Rat der Experten: Man solle sich nicht verunsichern lassen.

„Zudem sollte Sie auch ein vermeintlicher Bonus nicht zu unüberlegtem Handeln bewegen“, warnt die Verbraucherzentrale. Durch Phishing-Mails versuchten Kriminelle, an sensiblen Daten zu gelangen, um diese zu missbrauchen.

„Schützen Sie sich davor, indem Sie keine Daten preisgeben und solche E-Mails immer unbeantwortet in den Spam-Ordner verschieben“, hieß es.