Das Halloween-Haus in Mettmann finden Gruselfans an der Straße Am Krumbach 10. Foto: Strenger
Das Halloween-Haus in Mettmann finden Gruselfans an der Straße Am Krumbach 10. Foto: Strenger

Mettmann. In der Kreisstadt ziehen bis zur Halloween-Nacht auch dieses Jahr die Geister und Monster ein – an der Straße Am Krumbach 10 sorgt der Mettmanner Maurice Giebisch erneut für einen gepflegten Grusel. 


Das Horror-Haus in der Kreisstadt hat Tradition und ist längst kein Geheimtipp mehr. Erneut sorgt Maurice Giebisch dafür, dass in Mettmann rund um Halloween der Grusel einzieht – und damit Besucher aus dem gesamten Bundesgebiet anlockt. Seit Ende August hat der 23-Jährige sein Elternhaus dekoriert: Geister, Skelette, Spinnweben, Grabsteine – was zum Thema Horror passt, findet sich an der Hausfassade oder im Gruselgarten wieder. Geöffnet ist die Attraktion bereits – und bis zum 31. Oktober haben Neugierige die Möglichkeit, das Horrorhaus selbst zu besuchen. Zum Start am 2. Oktober war Bürgermeister André Bär vor Ort, um sich ein Bild von der Horrorattraktion zu verschaffen.

„Das Horror-Labyrinth ist Donnerstag bis Sonntag von 19 bis 22 Uhr kostenfrei geöffnet, lädt Giebisch ein. Erschrecker sorgen zusätzlich freitags und samstags für eine Extraportion Horror. Montags bis mittwochs ist das Grusel-Haus lediglich von außen zu betrachten, auch dann ab 19 und bis 21 Uhr.

Gruseln für den guten Zweck

Bei der Dekoration des Hauses beweist Maurice Giebisch seine Liebe für Details. Foto: Strenger
Bei der Dekoration des Hauses beweist Maurice Giebisch seine Liebe für Details. Foto: Strenger

Auch diesmal schwebt der Charity-Gedanke über dem Projekt. „Um eine kleine Geldspende für den sozialen Zweck wird gebeten“, so der Mettmanner. Der Erlös geht an die Aktion Lichtblicke sowie den Tier- und Naturschutzverein Wülfrath. Im vergangenen Jahr lag die Spendensumme bei 1.400 Euro.

Ein Highlight seien die großen Gruselfiguren, freut sich Maurice Giebisch. Die kämen ursprünglich aus einem US-amerikanischen Shop. „Einige Animatronics sind dieses Jahr neu hinzugekommen“, sagt Giebisch. „Und auch der Grusel-Garten ist komplett anders gestaltet“. Besonders hartgesottene Horrorfans können sich in einem „Metzger-Bereich“ das Fürchten lehren lassen. Der 23-Jährige hat ohnehin bei der gesamten Gestaltung einen Sprung gemacht. „Das ganze Drumherum ist anders“, sagt Giebisch, der sich mit Leidenschaft in das Dekorieren stürzt. Seine Eltern ließen ihm dabei „viele Freiheiten“. Bis alles fertig ist, vergeht viel Zeit: „Das dauert schon etwas“, sagt Giebisch. Ohne Unterstützung geht bei dem ehrenamtlichen Projekt nichts mehr. „Ein ganzes Team hilft mir“, freut sich der 23-Jährige. Entstanden ist seine Idee ursprünglich bei einer ähnlichen Attraktion in Hamm. Dort habe Giebisch mitgeholfen; der Besitzer jenes Gruselhauses sei dann nach Kanada ausgewandert. „Das hat mich damals dann gepackt“, so der Mettmanner, der einige Dekorationen übernehmen und somit einen guten Start mit seinem eigenen Konzept feiern konnte.

Das gruselige Finale gibt es am 31. Oktober – an Halloween. Weil der Tag auf das Wochenende fällt, ist von reichlich Trubel auszugehen. Gutes Wetter vorausgesetzt. Ab 17 Uhr wird die Straße an jenem Tag gesperrt. „Sicherheit geht vor“, so Maurice Giebisch. Schauspieler und Regisseur Michael Hoch wird als Graf Dracula die Gäste begeistern und die schönsten Kostüme von Kindern und Erwachsenen prämieren.

Ein Hinweis zur Anreise: Besucher des Halloween Hauses werden gebeten, nicht auf der Hauptstraße zu parken und nicht in die Straße am Krumbach zu fahren, bzw. dort zu parken. PKW- Fahrer werden gebeten, den nahegelegenen großen Parkplatz am Sportplatz des MTHC Mettmann, ASV Mettmann 1986, Hasseler Straße 97, zu nutzen. Zum Halloween Haus sind es von dort nur fünf Gehminuten.