Beim Public Viewing sind Glasflaschen nun verboten. Foto: Strenger
Beim Public Viewing sind Glasflaschen nun verboten. Bild: Strenger

Ratingen. Beim nächsten Public Viewing am Marktplatz gilt ein klares Verbot: Glasflaschen sind auf dem Veranstaltungsgelände nicht erlaubt. Die Ratingen Marketing GmbH (RMG) zieht damit Konsequenzen aus den Erfahrungen der vergangenen Übertragung.


Beim letzten Spiel hatten zahlreiche Besucher Getränke in Glasflaschen mitgebracht. Viele blieben danach achtlos auf dem Boden liegen oder zerbrachen. Die Folge: Scherben auf dem gesamten Platz, stundenlange Aufräumarbeiten nach Abpfiff – und ein erhebliches Verletzungsrisiko für Besucher und nächtliche Passanten gleichermaßen.

RMG-Geschäftsführer Dirk Bongards appelliert deshalb eindringlich an die Vernunft der Gäste. Für den zentralen Veranstaltungsbereich gilt ein Mitnahmeverbot für Glasflaschen, das durch verstärktes Sicherheits- und Ordnungspersonal konsequent durchgesetzt wird.

Bongards macht keinen Hehl daraus, was auf dem Spiel steht: Wenn der Aufwand für die Sicherheit dauerhaft zu groß und zu teuer werde, gefährde das die Zukunft des Public Viewings in Ratingen insgesamt. „Sicherheit hat absoluten Vorrang”, so Bongards.

Spätabendliche Spiele, anderes Publikum

Der RMG-Chef weist auch auf eine strukturelle Herausforderung hin: Spiele zu später Stunde zögen ein anderes Publikum an als frühe Begegnungen – andere Altersstruktur, andere Motivation. „Wir müssen aber auf jede Besucherstruktur eingehen, denn das Event soll ja verbinden und nicht entzweien”, sagt Bongards.

Die vergangenen Veranstaltungen hätten gezeigt, wie positiv solche Fußballabende für Innenstadt, Gastronomie und das Stadtgefühl sein können. Damit das so bleibt, liegt ein Teil der Verantwortung bei den Gästen selbst: Wer ohne Glasflasche kommt, Rücksicht nimmt und den Platz sauber verlässt, sichert mit, dass Public Viewing am Marktplatz auch künftig funktioniert.