Angesichts der aktuellen Witterungslage rät der Deutsche Wetterdienst: "Verhalten im Straßenverkehr anpassen". Foto: Volkmann
Angesichts der aktuellen Witterungslage rät der Deutsche Wetterdienst: "Verhalten im Straßenverkehr anpassen". Foto: Volkmann

Kreis Mettmann. Der Winter hält die Städte im Kreis Mettmann fest in seinem Griff. Am Mittwoch wird der Wettermix teils ungemütlich.


In den vergangenen Tagen kam es im Kreisgebiet zu teils ergiebigem Schneefall, der den Verkehr zeitweise lahmgelegt hat. Auf den glatten Straßen ereigneten sich innerhalb weniger Tage über 40 Unfälle; es blieb jedoch meist bei Blechschäden.

Das winterliche Wetter mit Frost und Glätte hält an, wird vor allem am Mittwoch, 7. Januar, zu spüren sein. Weil von Westen her der Ausläufer eines Tiefs über der Nordsee heranziehe, sei mit Schneefällen über Nordrhein-Westfalen zu rechnen, so die Meteorologen des Deutschen Wetterdienstes. Dort hat man für Mittwoch mehrere amtliche Warnungen herausgegeben.

Ab 7 Uhr und bis zum Abend um 21 Uhr ist mit Böen zu rechnen. Die Winde können Geschwindigkeiten bis Stundenkilometer (Bft 7) erreichen und kommen aus südlicher Richtung auf. Der Wetterdienst weist auf mögliche Gefahren durch umherfliegende leichte Gegenstände hin. Man solle lose Gegenstände sichern, Zelte und Abdeckungen befestigen.

Zwischen 8 und 18 Uhr kann es zu Schneefall mit Mengen zwischen einem und fünf Zentimetern kommen. “Verbreitet wird es glatt”, so die Meteorologen. Sie weisen auf Rutschgefahr hin und raten dazu, das Verhalten im Straßenverkehr anzupassen. Schnee und Glätte sowie mögliche Sichtbehinderungen können am Mittwoch zu Einschränkungen führen. Wer auf den öffentlichen Nahverkehr angewiesen ist, sollte die Verbindungen vor dem Fahrtantritt überprüfen. In den vergangenen Tagen haben beispielsweise die Wuppertaler Stadtwerke mehrfach den Linienverkehr unterbrochen oder Umleitungen über Alternativhalte eingerichtet.

Ab 11 Uhr am Mittwoch und bis 18 Uhr gilt zudem eine amtliche Warnung vor Frost. Die Temperaturen liegen voraussichtlich zwischen 0 °C und -4 °C. Man solle gegebenenfalls Maßnahmen ergreifen, um Frostschäden zu vermeiden.

In der Nacht zum Donnerstag ist in NRW weiterhin mit zeitweisem leichter Schneefall zu rechnen. Westlich des Rheins findet dann zum Morgen ein Übergang der Niederschläge in Regen statt. Verbreitet kann es zu Glätte durch Schnee, Schneematsch und überfrierende Nässe kommen.