Essen. Im Laufe des 1. November haben sich zwei Familien aus uunterschiedlichen Essener Stadtteilen bei der Polizei gemeldet, nachdem sie Nadeln in gesammelten Halloween-Süßigkeiten gefunden hatten. Die Polizei warnt vor manipulierten Süßigkeiten und sucht nach Zeugen.
Am Nachmittag meldete sich laut Polizei eine Familie aus Stoppenberg und erstattete eine Strafanzeige. Bei der Durchsicht der gesammelten Halloweensüßigkeiten war der Vater eines 13-Jährigen auf verdächtige Einstichlöcher in der Verpackung eines Schokoriegels aufmerksam geworden und fand in dem Schokoriegel eine Nadel aus Metall. Diese war offensichtlich seitlich in den Riegel hereingedrückt worden. Wenige Stunden später meldete sich eine Familie aus Burgaltendorf über den Notruf. Auch hier waren Metallnadeln in einem Schokoriegel und in einer Tüte mit Weingummi aufgefunden worden.
In beiden Fällen waren die Familien am Halloweenabend an zahlreichen Häusern in Stoppenberg beziehungsweise Überruhr und Burgaltendorf Süßigkeiten sammeln. Die genauen Straßenzüge konnte die Polizei bislang nicht weiter eingrenzen.
Die Polizei Essen warnt Eltern im gesamten Stadtgebiet, die am Halloweenabend mit Ihren Kindern unterwegs waren, ausdrücklich vor manipulierten Süßigkeiten: „Bitte überprüfen Sie vor dem Verzehr die Süßigkeiten auf mögliche Einstichstellen und nehmen Sie bei verdächtigen Feststellungen umgehend Kontakt zur Polizei auf“.
Die Kriminalpolizei hat die betroffenen Süßigkeiten sichergestellt und ermittelt in beiden Fällen wegen einer versuchten gefährlichen Körperverletzung. Weiterhin suchen wir Zeugen, die am Halloweenabend verdächtige Feststellungen gemacht haben.
Hinweise nimmt die Polizei Essen per E-Mail an hinweise.essen@polizei.nrw.de oder telefonisch unter 0201/829-0 entgegen.


