Das Ordnungsamt Velbert hat gemeinsam mit anderen Behörden die Kontrollen durchgeführt. Foto: Mathias Kehren

Velbert. Am Sonntag, 19. April, haben die Kreispolizeibehörde und der Kommunale Ordnungsdienst gemeinsam auf anhaltende Beschwerden von Bürgerinnen und Bürger über zu schnelles Fahren, laute Motorräder und den Verdacht auf illegale Rennen reagiert – insbesondere an Wochenenden bei gutem Wetter. Das teilt die Stadt Velbert mit. 


Ziel war laut Stadtverwaltung nicht nur, Verstöße zu ahnden, sondern vor allem auch, “durch sichtbare Präsenz für mehr Ruhe und ein besseres Sicherheitsgefühl zu sorgen”. Der Einsatz fand im Rahmen der landesweiten Aktion „Operation Speed“ statt.

Während die Kreispolizei den fließenden Verkehr kontrollierte – also die Geschwindigkeit, Fahrweise und Fahrzeuge – hat das Ordnungsamt mobile Geschwindigkeitsüberwachungen durchgeführt und war an beliebten Treffpunkten für Motorradfahrer unterwegs. Kontrolliert wurde unter anderem an der Müllermilchkurve, auf der Bonsfelder Straße, im Wodantal, an der Hüserstraße sowie im Bereich Hefel und rund um den Sender.

An der Müllermilchkurve blieb es ruhig: Die sonst typischen Treffen der Motorradszene blieben aus. Es waren zwar einzelne Motorradfahrer unterwegs, jedoch ohne Auffälligkeiten. Offenbar hat allein die Präsenz der Einsatzkräfte bereits Wirkung gezeigt.

Auch im Senderumfeld in Velbert-Langenberg war wenig los. Stattdessen fielen dort vermehrt Rennradfahrer auf, die teilweise nebeneinander fuhren und so für unübersichtliche Situationen sorgten.

Auf der Bonsfelder Straße registrierte der Ordnungsdienst zwischen 10.30 und 16.30 Uhr insgesamt 26 Geschwindigkeitsverstöße. Die angrenzenden Bereiche Wodantal und Hüserstraße blieben unauffällig.

Im Bereich Hefel gab es nur zwei Ordnungswidrigkeiten: Zwei Fahrzeuge parkten unerlaubt auf dem Gehweg. Insgesamt wurden 48 Motorräder und 70 Fahrräder gezählt – besondere Störungen gab es nicht.

“Die sichtbare Präsenz von Polizei und Ordnungsamt hat spürbar dazu beigetragen, die Situation zu entspannen und problematische Entwicklungen frühzeitig zu verhindern”, hieß es aus dem Rathaus. Auch künftig sollen derartige Einsätze dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr zu erhöhen und die Lebensqualität der Anwohnerinnen und Anwohner zu verbessern.