Wasser tropft von einem Deckel in einen Kochtopf Foto: Volkmann
Wasser tropft von einem Deckel in einen Kochtopf Foto: Volkmann

Velbert/Wülfrath. Aktuell gilt ein Abkochgebot für Trinkwasser in den Stadtgebieten von Velbert und Wülfrath. Die Warn-App „Nina“ löste aus.

*Update 2*: Die Stadtwerke Velbert und Wülfrath teilen um 10.40 Uhr mit, dass aufgrund aktuell vorliegender Erkenntnisse nicht mehr von einer Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität ausgegangen werde. „Das Abkochgebot wird daher aufgehoben“, hieß es. Wegen der vorübergehend erhöhten Chlordosierung könnten jedoch über einen gewissen Zeitraum weiterhin verstärkte Chlorgerüche auftreten.

*Update*: Die Stadtwerke Velbert kommunizieren am Donnerstagmorgen ein Abkoch-Gebot von 48 Stunden. Die Ursache des Ausfalls der Chloranlage sei unklar. Man wolle informieren, sobald das Abkochgebot aufgehoben ist.

Aufgrund einer Störung bei der RWW-Wasserwerksgesellschaft komme es in den Versorgungsgebieten der Städte Velbert und Wülfrath zu einer Beeinträchtigung der Trinkwasserqualität, heißt es in der Warnung von 22.25 Uhr am Mittwochabend.

Man solle für einen Zeitraum von 24 Stunden das für den Verzehr und die Zubereitung von Speisen genutzte Trinkwasser abkochen.

Grund ist laut Kreisverwaltung der Ausfall der Chloranlage im Wasserwerk Essen. Das Kreisgesundheitsamt Mettmann habe daher für die beiden Städte sicherheitshalber das Abkoch-Gebot für das Trinkwasser ausgesprochen.

„Die Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft chlort derzeit über das Wasserwerk in Kettwig nach“, hieß es. Deshalb könne es zu Geruchsbeeinträchtigungen beim Trinkwasser kommen.

Mindestens drei Minuten sprudelnd kochen solle man das Wasser, so der Hinweis der Kreisverwaltung. „Das Abkochgebot bleibt grundsätzlich solange bestehen, bis die Nachproben aus mikrobiologischer Sicht ein unauffälliges Ergebnis zeigen und die Grenzwerte der Trinkwasserverordnung eingehalten werden“, hieß es.

Das Trinkwasser für das Gebiet Langenberg kommt dabei allerdings nicht aus Essen, sondern von dem Gelsenkirchener Versorger Gelsenwasser; ein Teil im Osten von Neviges wird aus Wuppertal versorgt.